Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Hannover In Ahlem sollen 130 neue Wohnungen entstehen
Nachrichten Hannover In Ahlem sollen 130 neue Wohnungen entstehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 27.10.2017
So sollen die neuen Gebäude aussehen. Quelle: Visualisierung: Feldschnieders + Kister
Anzeige
Ahlem

Mit den auf einer Bruttogrundfläche von 13.000 Quadratmetern geplanten Neubauten will die KSG einen Beitrag zum sozialen Wohnungsbau leisten. „Es fehlen nach aktuellen Prognosen etwa 28.000 Wohnungen in der Region“, erklärte Range.

Gerade für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen fehle es an geeigneten Objekten, betonte der Geschäftsführer. Die Neubauten sollten darum innovativ, aber auch preisgünstig sein. „Wir wollen das schaffen, indem wir Lösungen überlegen, die über Modularisierung, Standardisierung und vielleicht über Vorfertigung Baukosten erreichen, die unter dem Üblichen liegen.“

148 Wohnungen in 23 Häusern stehen derzeit auf der Baufläche - 16 davon werden abgerissen, sieben sind bereits modernisiert worden. Unterm Strich werden auf diese Weise die angekündigten 129 Wohneinheiten geschaffen. Der Bauantrag soll bald bei der Stadt eingehen. Vier Bauabschnitte sind vorgesehen, beginnend mit dem Wohnblock Richard-Lattorf-Straße 24 und 26. Eine „Blaupause für das Projekt“ sei das Objekt der KSG im Eichenpark in Langenhagen-Wiesenau, sagte Range. Der im Bezirksrat vorgestellte Entwurf ähnelt optisch diesem Projekt.

„Mir tun wirklich die ganzen Mieter leid“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzende Sabine Dudda mit Blick auf eine mögliche Mieterhöhung, die auf die Bewohner im Seniorenalter zukomme. Range versicherte: „Wir werden alles dafür tun, die angestammte Bevölkerung nicht zu verdrängen.“

Architekt Stefan Feldschnieders stellte die Pläne im Detail vor. „Wir werden mit gleichen Wohnungstypen arbeiten und die gleichen Bädern bauen“, erklärte er. Ein hoher Wiederholungsfaktor und eine modulare Bauweise seien Teil des Konzepts. Die meisten Wohnungen würden barrierefrei.

Weder in den Standards noch in der Qualität der Architektur wolle man Gebäude errichten, „die nach fünf Jahren keiner mehr sehen will“, strich Range heraus. „Das kann ich Ihnen versprechen.“

Von Benjamin Behrens

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Trotz Kritik der Goetheschule an überfüllten Schulbussen will die Region Hannover erst mal nicht mehr Fahrzeuge einsetzen. Noch bis Sommer 2019 müssen rund 800 Goetheschüler der Jahrgänge 8 bis 12 zum Gymnasium Limmer pendeln, weil ihr Stammhaus saniert wird.

Saskia Döhner 27.10.2017

Die Hände greifen in die Luft, der Körper ist angespannt - ohne Pfeil und Bogen steht der Bogenschütze vor dem Rathaus. Die markante Skulptur von Ernst Moritz Geyger wurde von unbekannten Tätern so schwer beschädigt, dass sie jetzt restauriert werden muss.

Andreas Schinkel 24.10.2017

Der Herr der Comics ist tot. Ingo Wende, der erste professionelle Comic-Händler der Stadt, ist nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben. Knapp 30 Jahre lang hat der gebürtige Nordstädter an unterschiedlichen Standorten sein Comic-Geschäft betrieben.

Susanna Bauch 27.10.2017
Anzeige