Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Hannover Essen für die Digitalisierung
Nachrichten Hannover Essen für die Digitalisierung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:26 17.04.2018
Die Direktorin der Kestner Gesellschaft Christina Végh mit dem Künstlerpaar Lotte Lidner und Till Steinbrenner.  Quelle: Mathias Klein
Anzeige
Hannover

 Rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur sind am Sonnabend zum traditionellen Diner des Beaux-Arts in die Kestner Gesellschaft gekommen. Das Essen für die schönen Künste, veranstaltet vom Förderkreis der Kestner Gesellschaft, stand in diesem Jahr, genauso wie der dazugehörige Spendenaufruf, unter dem Motto „Digitalisierung“. „Wir haben seit dem vergangenen Herbst WLAN im ganzen Haus, das ist für hannoversche Verhältnisse fast schon revolutionär“, sagte die Direktor der Kestner Gesellschaft Christina Végh. Jeder physische Raum in den Haus solle jetzt auch einen digitalen Raum erhalten, meinte sie. Vor allen gehe es darum, die Kunst mit bewegten Bildern und Ton zu vermitteln. „Allein mit Text ist vieles nicht möglich“, sagt Végh. 

Jetzt konnte das Museum seine digitalen Möglichkeiten vergrößern: Der Spendenaufruf beim Diner erbrachte die Summe von 20.000 Euro.

In ihrer Begrüßungsrede stellte Végh einige der an dem Abend anwesenden Künstler vor, wie zum Beispiel das hannoversche Künstlerduo Lotte Lidner und Till Steinbrenner. Mit dabei war auch Documenta-Teilnehmer Daniel Knorr, der den steinernen Schneemann geschaffen hat, der gegenüber des Eingangs der Kestner Gesellschaft auf der Goseriede steht. 

Die Gäste wurden auch vom neuen Vorsitzenden des Förderkreises, Hinrich Holm, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Nord/LB und dem bisherigen Förderkreis-Chef Uwe Reuter, Vorstandschef der VHV Holding AG begrüßt. Reuter bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen. „Ich durfte hier besonders nette und interessante Menschen kennen lernen“, betonte er. 

Oberbürgermeister Stefan Schostok hatte sich mit dem künftigen Vorstandschef von Talanx, Torsten Leue, über die Ausstellung „Made in Germany“ vertieft, die in vier Jahren wieder in den hannoverschen Museen stattfindet. Und dann ging es auch noch um ganz große Fußballkunst: das Unentschieden von Hannover 96 gegen Stuttgart. 

Unter anderem waren auch Kulturdezernent Harald Härke, der Chef der Herrenhäuser Gärten Ronald Clark und die Direktorin des Kunstvereins Kathleen Rahn zu Gast. Die Speisekarte fiel eher traditionell aus. Nach einem toskanischen Brotsalat gab es Rinderschmorbraten mit Sellerie-Kartoffelstampf und Gemüseplatten sowie zum Dessert Panna Cotta mit Fruchtsauce oder Schokoladenkuchen mit Mascarpone.

Von Mathias Klein

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die neue Skatehalle Gleis D startet voraussichtlich im Herbst. Sonnabend hat der Betreiberverein das Gelände der Öffentlichkeit vorgestellt.

17.04.2018

Weil der jüngste Warnstreik in die Zeit der schriftlichen Abiturprüfungen fiel, macht die Junge Union Hannover bei Facebook Stimmung gegen Verdi. Statt Zustimmung erntet sie allerdings einen Shitstorm. 

16.04.2018

Eine Ausstellung des Bistums Hildesheim würdigt Frauen in der katholischen Kirche. Die Porträtierten selbst setzen sich für einen stärkeren weiblichen Einfluss ein.

17.04.2018
Anzeige