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Hannover In diesen Stadtteilen gibt es die meisten Drogendelikte
Nachrichten Hannover In diesen Stadtteilen gibt es die meisten Drogendelikte
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15:30 07.11.2018
Wo gab es 2017 die meisten Drogendelikte in Hannover? Die Polizei hat jetzt erstmals konkrete Zahlen zu den einzelnen Stadtteilen herausgegeben. Quelle: Symbolbild (dpa)
Hannover

Die Polizeidirektion Hannover hat am Mittwoch gemeinsam mit der Stadt erstmals in ihrer Geschichte eine Kriminalstatistik für alle 51 Stadtteile veröffentlicht.

Je näher an der City, desto mehr Drogendelikte

Aufbereitet hat die Polizei für 2017 ausschließlich Delikte, die im öffentlichen Raum passiert sind, die also Einfluss auf das Sicherheitsempfinden der Bürger vor Ort haben – so zum Beispiel Drogendelikte. Es mag an den vielen Diskotheken, Nachtclubs und dem Steintorviertel liegen, aber mit Blick auf die Verteilung der Drogendelikte in der Stadt lässt sich ableiten: Je näher man der Innenstadt kommt, desto häufiger kommt es zu Straftaten in Verbindung mit Rauschmitteln. In Mitte selbst zählte die Polizei im vergangenen Jahr allein 1548 Drogendelikte – der hannoversche Spitzenwert. Auf Platz zwei folgt die Calenberger Neustadt mit immerhin noch 271 Drogendelikten. Drogenfrei –zumindest mit Blick auf die festgestellten Straftaten –blieb im Jahr 2017 der Stadtteil Isernhagen-Süd.

Grafik: Drogendelikte in den Stadtteilen

Hinweis zur Karte: Je dunkler die Farbe, desto mehr Fälle gab es in diesem Stadtteil.

Grafik: Entwicklung der Drogendelikte in den vergangenen Jahren

Hinweis zur Grafik: Wählen Sie im Menü über der Grafik Ihren Stadtteil aus und sehen Sie, wie die Zahl der Drogendelikte sich in den vergangenen Jahren verändert hat.

Seit 2012 werden die Kriminaldaten systematisch auf allen Polizeidienststellen erfasst. Nach Beratungen mit Experten traf die Polizeidirektion gemeinsam mit der Stadt die Entscheidung, die Zahlen erst nach einem Zeitraum von fünf Jahren zu veröffentlichen, um Entwicklungen deutlich machen zu können. Die neuen Statistiken sollen die Polizeiarbeit transparenter machen und gleichzeitig verhindern, dass einzelne Stadtteile stigmatisiert werden.

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Von Peer Hellerling und Tobias Morchner

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