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Hannover Nach Tod eines 34-Jährigen: Verdächtige in U-Haft
Nachrichten Hannover Nach Tod eines 34-Jährigen: Verdächtige in U-Haft
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00:23 01.02.2019
Gegen die beiden Verdächtigen besteht laut Staatsanwaltschaft der „dringende Tatverdacht“, dass sie den 34-Jährigen in Lehrte getötet haben. Quelle: Clemens Heidrich
Hildesheim/Lehrte

Die beiden Verdächtigen, die am frühen Montagmorgen einen polnischen Mann in Lehrte umgebracht haben sollen, sind am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt worden. Das teilte Christina Pannek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim, am Nachmittag auf HAZ-Anfrage mit. „Gegen sie besteht der dringende Tatverdacht wegen gefährlicher Körperverletzung und gemeinschaftlichen Totschlags“, sagt sie. Der Richter ordnete Untersuchungshaft für die beiden Verdächtigen an. Ein Gegenstand wurde laut Staatsanwaltschaft aber wohl nicht eingesetzt, um den 34-Jährigen umzubringen.

Die Männer im Alter von 21 und 22 Jahren sollen das Opfer am Montag gegen 4 Uhr getötet haben. Nach bisherigen Erkenntnissen war es zuvor in der Gemeinschaftsunterkunft für reisende Handwerker an der Weserstraße nahe des Bahnhofs zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Infolge dessen sei das Opfer durch Gewalteinwirkung gestorben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Ein 42-Jähriger wurde zudem leicht verletzt. Die beiden Verdächtigen wurden später im Rahmen einer Fahndung in der Nähe der Unterkunft festgenommen.

Laut Staatsanwältin Pannek habe einer der beiden Beschuldigen „einige wenige Angaben“ zu den Vorwürfen gemacht, der andere schweige gänzlich. Demnach gab einer von ihnen lediglich zu, daran beteiligt gewesen zu sein, den 34-Jährigen niedergeschlagen zu haben. An dessen Tod sei er jedoch nicht schuld. Anwohner hatten berichtet, dass es am Wochenende oft zu Streitigkeiten unter Alkoholeinfluss gekommen sei. Laut Staatsanwaltschaft sei auch in der Tatnacht „ziemlich offensichtlich“ Alkohol konsumiert worden, die Promillezahl der Beteiligten ist jedoch noch nicht bekannt. Pannek: „Die Ermittlungen dauern noch an.“

Von Peer Hellerling

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