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Hannover „Lüttje Lage“: Immer Ärger mit falschem Wetter
Nachrichten Hannover „Lüttje Lage“: Immer Ärger mit falschem Wetter
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20:50 28.11.2018
Bernd Haase Quelle: HAZ
 

Am Mittwochmorgen war in Twenge wieder falsches Wetter, das immer dann entsteht, wenn das reale Wetter nicht mit den Vorhersage übereinstimmt. Falsches Wetter ist zumindest in Twenge keine Seltenheit und außerdem in der Regel ein Ärgernis.

Für Mittwochmorgen waren Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt vorhergesagt. Tatsächlich zeigte das Thermometer minus sieben Grad an. Es macht einen ziemlichen Unterschied, ob man bei null Grad oder minus sieben Grad mit dem Fahrrad fährt, ohne die Wahl der Socken entsprechend angepasst zu haben.

Falsches Wetter ist auch nicht angenehm, wenn sich die angekündigten leichten lokalen Schauer als vom Wind waagerecht gepeitschter Dauerregen entpuppen, während man auf dem Bahnsteig auf die verspätete S-Bahn wartet. Man frage beispielsweise Straßenbauarbeiter, wie es ist, wenn vorher die Rede von dichten Wolkenfeldern war und dann die Sonne aus einem stahlblauen Himmel einheizt. Falsches Wetter hat manche Gartenparty versaut, wenn der versprochene stabile Hochdruckeinfluss nachteilig von einem plötzlichen Gewitter beeinflusst wird und die entsprechende Vorwarnung zehn Minuten nach dem Blitzeinschlag neben dem Grill eintrudelt.

Ich für meinen Teil habe jetzt beschlossen, Wettervorhersagen zu ignorieren. Außerdem rege ich an, die Meteorologie an den Hochschulen aus dem naturwissenschaftlichen in den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich zu überführen. Dort gibt es eine Disziplin, in der das Ungefähre einen hohen Stellenwert hat, in der oft heute nicht gilt, was gestern versprochen wurde und in der man lernt, wie man mit vielen Worten wenig sagt. Sie wäre also perfekt geeignet. Sie ahnen bestimmt, welche gemeint ist.

Von Bernd Haase

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