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Hannover Bundeswehr fordert weitere Hilfe aus der Region an
Nachrichten Hannover Bundeswehr fordert weitere Hilfe aus der Region an
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00:23 27.09.2018
Helfer des THW Wunstorf unterstützen die Wasserförderung auf langen Wegstrecken in Meppen. Quelle: Michael Schott
Hannover

Knapp drei Wochen nach dem Ausbruch des Moorbrandes auf einem Testgelände für Munition bei Meppen ist das Feuer noch immer nicht unter Kontrolle. Deshalb hat die Bundeswehr weitere Verstärkung aus der Region Hannover angefordert. Am Nachmittag setzten sich insgesamt rund 100 Einsatzkräfte aus Langenhagen, der Wedemark, Burgwedel, Isernhagen, Seelze, Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg und Wennigsen in Richtung Meppen in Bewegung. Sie sind hauptsächlich mit Tanklöschfahrzeugen unterwegs und werden bei der Brandbekämpfung für die Wasserversorgung zuständig sein. „Wir werden so gut es geht auch weiterhin mit unseren Kameradinnen und Kameraden vor Ort aushelfen“, sagt Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing.

Großbrand auf einem Gelände der Bundeswehr in Meppen. Die Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen. Doch die Löscharbeiten sind äußerst schwierig.

Erste Abordnung wieder in Hannover

In der Nacht zu Montag waren die ersten Helfer aus der Region aus dem Emsland zurückgekehrt. Nach rund fünf Stunden Fahrt erreichten Feuerwehrleute aus Hemmingen, Pattensen, Springe und Laatzen die feuerwehrtechnische Zentrale in Ronnenberg. Doch ans Ausruhen war nach der Ankunft nicht zu denken. Zunächst mussten die wagen und die Geräte gesäubert und wieder aufgefüllt werden. Anschließend ging es für die meisten nach nur wenigen Stunden Schlaf wieder an ihren regulären Arbeitsplatz. „In Lehrgängen lernt man das natürlich in der Theorie, aber einen echten Moorbrand hatte ich noch nicht erlebt“, sagt Eric Pahlke, der ersten Einsatzkräfte geleitet hat.

„Die Stimmung ist gut“

Auf dem Bundeswehrgelände bei Meppen sind derzeit weiter die Helfer der sogenannten Regionsfeuerwehrbereitschaft 1 im Einsatz, also Feuerwehrleute aus Neustadt, Garbsen und Wunstorf. „Die Stimmung ist gut, wir sind auch gut zur Ruhe gekommen. Alle sind munter“, sagte Norman Brockhoff von der Freiwilligen Feuerwehr Steinhude. er und seine Kameraden hatten den Auftrag erhalten, den Druck auf eine bereits bestehende Wasserleitung für das Einsatzgebiet konstant zu halten. Bis Dienstagabend sollen sie im Emsland helfen. Dann kehren sie wieder in die Region Hannover zurück. „Bislang sind keine weiteren Kräfte aus der Region durch die Bundeswehr oder das Innenministerium angefordert worden“, sagt Carmen Pförtner von der Region Hannover. Regionspräsident Hauke Jagau bedankte sich bei den zahlreichen Helfern: „Es macht mich stolz, dass wir auf sie zählen können“, sagte er.

Von tm/sok/zi

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