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Hannover CDU will Akteneinsicht zum Bauamt
Nachrichten Hannover CDU will Akteneinsicht zum Bauamt
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00:15 12.11.2018
Organisationsmängel sollen abgestellt werden: Das Bauamt neben dem Rathaus. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Die CDU-Fraktion im Rat will das interne Gutachten zu Organisationsmängeln in der Bauverwaltung sehen – und weil das Baudezernat es nicht freiwillig rausrückt, hat die Fraktion formell Akteneinsicht beantragt. „Wir wollen uns gerne selbst ein Bild davon machen, was die Gutachter notiert haben“, sagt Ratsherr Felix Semper.

Derweil hat Baudezernent Uwe Bodemann die Baupolitiker des Rates jetzt darüber unterrichtet, welche Schlussfolgerungen sein Team aus dem Gutachten zieht. Es hatte einen deutlichen Personalmangel bei den Baugesuchsprüfern bescheinigt, aber auch zahlreiche Probleme in der internen Kommunikation, unklare Anweisungen, „Intransparenz“ und einen erhöhten Krankenstand.

Bodemann berichtete, dass seit einigen Tagen acht zusätzliche Personalstellen für die Baugesuchsprüfung ausgeschrieben seien, zudem seien zwei Mitarbeiter für die Akteneinsicht und das Archiv eingestellt. „Wir meinen, damit gut ausgestattet zu sein, um Vorbereitung von Baugesuchen leisten zu können“, sagte der Dezernent. Bereits im Januar sei ein neues Sachgebiet eingerichtet worden, um vor allem den Wohnungsbau schneller voranzutreiben, in Kürze werde ein weiteres Sachgebiet eingerichtet, weil das Land der Stadt alle Hochbauprüfungen im Bereich der Universität übertragen habe.

Die interne Organisation werde verbessert, es werde „klarere Entscheidungsstrukturen“ und neue, schriftliche Ablaufanweisungen geben. Wie berichtet, soll die Arbeit neu strukturiert werden, damit die Bearbeitung von Bauanträgen weniger häufig gestört werde. Dazu würden zentrale Beratungszeiten eingerichtet.

Eine schleppende Bearbeitung von Bauanträgen mit teils als willkürlich empfundenen Entscheidungen war oft von Investoren und Architekten kritisiert worden. Bodemann stellte klar, dass der Begriff Willkür in dem Gutachten nicht auftauche. Es sei aber „sehr klar in der Diktion“, weil es nicht für die Öffentlichkeit gedacht gewesen sei.

Von Conrad von Meding

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