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Hannover Weniger Straftaten auf dem Frühlingsfest
Nachrichten Hannover Weniger Straftaten auf dem Frühlingsfest
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00:40 27.04.2018
Die Polizei zieht eine positive Bilanz nach dem diesjährigen Frühlingsfest auf dem Schützenplatz. Quelle: Frank Wilde (Archiv)
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Hannover

 Die Zahl der Gewaltdelikte auf dem Frühlingsfest auf dem Schützenplatz ist in diesem Jahr zurückgegangen. Vor allem bei den Körperverletzungen gab es 2018 ein deutliches Minus. „Das Einsatzkonzept der Polizeiinspektion West ist aufgegangen“, sagt Behördensprecher Mirco Nowak auf HAZ-Anfrage. „Das spiegelt sich vor allem bei den Körperverletzungen wider.“ Nach seinen Angaben registrierten die Ermittler während des Festes vom 31. März bis zum 22. April lediglich acht Taten. 2017 lag der Wert noch bei 25 Taten, im Jahr davor bei 16 Fällen. Bei den Diebstählen ist die Zahl auf dem Schützenplatz ebenfalls leicht gesunken. Dieses Jahr nahm die Polizei 19 Fälle auf, im Vorjahr waren es noch 22 Delikte (2016: 21).

„Es gab beim Frühlingsfest keine größeren Konflikte und keine Vorfälle mit schweren Verletzungen“, teilt die Arbeitsgemeinschaft für Volksfeste (AGV) auf Facebook mit, die das Frühlingsfest veranstaltet. Die Zusammenarbeit mit Polizei und Rettungskräften habe „wie gewohnt vorbildlich funktioniert“. Möglicherweise könnte aber auch das Wetter seinen Teil dazu beigetragen haben, dass die Straftaten rückläufig waren. „Am Start war es eher durchwachsen“, sagt Polizeisprecher Nowak.

Das bestätigt auch der Veranstalter. Das kühle Wetter an Ostern habe den Andrang „deutlich gebremst“, so die AGV. Insgesamt sei man mit dem Ergebnis von 740 000 Besuchern aber „mehr als zufrieden“, sagt Klaus Wilhelm. Allein am Abschlusswochenende seien noch einmal 77 000 Menschen auf den Schützenplatz gekommen. Wilhelm: „Ein neuer Rekord.“ Inzwischen hat die AGV mit den Planungen für das Oktoberfest vom 28. September bis 14. Oktober begonnen.

Von Peer Hellerling

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