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Regionspräsident Jagau lehnt 1-Euro-Ticket ab

Öffentlicher Nahverkehr Regionspräsident Jagau lehnt 1-Euro-Ticket ab

Der Vorstoß aus der Ratspolitik, ein sogenanntes 1-Euro-Ticket für Busse und Bahnen einzuführen, stößt auf Skepsis. Nun lehnte auch Regionspräsident Hauke Jagau das Ticket ab – aus finanziellen Gründen. 

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Für einen Euro pro Tag durch die Stadt? Der Vorschlag aus der Ratspolitik wird kritisch diskutiert.

Quelle: Jan Philipp Eberstein

Hannover.  Regionspräsident Hauke Jagau lehnt das vom hannoverschen Ampel-Ratsbündnis vorgeschlagene  Jahresticket für 365 Euro – umgerechnet 1 Euro pro Tag – aus finanziellen Gründen ab. Diejenigen, die den Vorschlag gemacht hätten, müssten sich auch mit den Kosten auseinandersetzen, betont Jagau in einer Stellungnahme für die HAZ. 

„Neue Angebote und Vergünstigungen im Tarifsortiment kosten Geld, um die entstehenden Defizite zu decken“, sagt Jagau. „Wenn Fahrpreise gesenkt werden, müssen die Mindereinnahmen ausgeglichen werden.“ Er sei auf die Vorschläge dazu gespannt, meint der Regionspräsident. Unklar sei ihm auch, an welche Zielgruppe sich das Angebot einer verbilligten Jahreskarte richten solle. Wenn man die Emissionen in der Landeshauptstadt reduzieren wolle, wären die Autofahrer, die aus dem Umland die City ansteuern, die Zielgruppe.  

Außerdem bedeuteten mehr Fahrgäste auch höhere Investitionen in die Infrastruktur und in weitere Angebote, erläutert der Regionspräsident. Denn bereits jetzt seien die Kapazitäten zu den Hauptverkehrszeiten sehr gut ausgelastet. 

Von Matthias Klein

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