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00:16 11.09.2018
Miss Hannover Sarah Wipperfürth (3.v.l.) und Mister Niedersachsen Artur Werschinin (3.v.r.) präsentieren sich mit den Zweit- und Drittplatzierten. Bunga Quiala (2.v.r.) kommt ebenso wie Profiboxer Werschinin aus der Region Hannover. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

 Dieses Ergebnis der Miss-Hannover-Wahlen 2018 dürfte so manchen überraschen. Auf Platz drei landet Sarah Bayer (22) aus – Osterode. Platz zwei belegt Laura Göcht (21) aus –Bad Fallingbostel. Und über Platz eins in der Ernst-August-Galerie darf sich Sarah Wipperfürth (23) freuen. Die Elektronikerin wohnt in Schwülper. Nahe Braunschweig. Weil der Veranstalter, die Miss Germany Corporation (MGC) aus Oldenburg, sichergehen will, dass nicht nur eine Handvoll junger Frauen über den Laufsteg stöckelt, dürfen sich für die Hannover-Wahl alle anmelden, die zwischen 18 und 29 Jahre alt sind, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und aus Niedersachsen kommen. So ist es denn einem Mann vorbehalten, die Ehre der Landeshauptstadt zu retten: Artur Werschinin (21) wird von der sechsköpfigen Jury zum Mister Niedersachsen gekürt. Auf Platz drei landet noch ein Kandidat aus der Region Hannover: Einzelhandelskaufmann Bunga Quiala (24).

Artur Werschinin ist Boxer. Profiboxer im Langenhagener Boxstall Box-King. Er tritt in der Cruiser-Gewichtsklasse an, zwischen Halbschwer- und Schwergewicht. Seine Hobbys? Sport treiben und reisen. Im Internet findet man zudem ein paar Bilder, wo der 21-Jährige für einen Herrenausstatter modelt. Schick sieht er aus in Anzug und Krawatte. Auf dem Podest in der Ernst-August-Galerie kann er mit aufgeknöpftem Hemd noch besser zeigen, was er hat: einen ansehnlichen Oberkörper. Die nächste Station seines Weges als Wettbewerbs-Beau sind die Mister-Germany-Wahlen am 8. Dezember.

Das Lächeln zählt

Die Miss- und Mister-Wahlen der MGC versuchen erst gar nicht den Anschein zu erwecken, dass es bei diesem Voting auf intellektuelle Fähigkeiten oder Persönlichkeit ankommt. Das bedeutet natürlich nicht, dass die 22 Kandidatinnen und zehn Kandidaten nichts dergleichen vorzuweisen hätten. Immerhin sind bei der Damenwahl auch etliche Studentinnen der Naturwissenschaften, eine Kreditrisikomanagerin und eine Konstruktionsmechanikerin am Start. Die Sache ist nur: Die Bewerberinnen dürfen sich lediglich in wenigen Sätzen vorstellen. Beruf, Hobby, dann ist die Redezeit vorbei. Der Rest sind zwei Schauläufe über das Podest, einmal in einem frei zu wählenden Kleid, einmal in einem kurzen Strandkleid mit Pumps. So bleiben den jungen, meist sehr schmal gebauten Frauen nur wenige Mittel, sich in den ihnen zur Verfügung stehenden 30 Sekunden zu präsentieren: lächeln, lächeln, lächeln und möglichst selbstsicheren Schritts die kleine Runde vor rund 200 Zuschauern und der Jury absolvieren.

Artur Werschinin darf sich freuen. Er bekommt nun eine Woche Urlaub in einem Mister-Germany-Camp in Ägypten spendiert. Mit Lauftraining, Fotoshooting und Model-Workshops. Auch zwei Tageskarten für einen Vergnügungspark und die Jahresmitgliedschaft in einem hannoverschen Fitnessstudio zählen zu seinen Preisen. Das passt. Doch auch all diejenigen, die bei diesem Schönheitswettwerb nicht auf dem Siegertreppchen landeten, gehen nicht leer aus. Sie bekommen von der Ernst-August-Galerie eine Tüte mit Kosmetikartikeln und einen Gutschein für eine kosmetische Zahnaufhellung geschenkt. Um diesen einzulösen, müssen sie allerdings in eine Zahnarztpraxis nach Bielefeld fahren.

Von Michael Zgoll

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