Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Hannover Grüne: Einschränkungen sind schlecht fürs Stadtimage
Nachrichten Hannover Grüne: Einschränkungen sind schlecht fürs Stadtimage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:22 11.09.2018
Straßenmusiker dürfen in Hannover nur noch an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten spielen. Quelle: Moritz Frankenberg
Anzeige
Hannover

Die neuen Auflagen für Straßenmusiker stoßen bei den Grünen auf Kritik. „Die Reglementierung ist kontraproduktiv für die Entwicklung der Innenstadt und für das Image Hannovers als Unesco City of Music“, sagt Grünen-Kulturexperte Daniel Gardemin. Zudem gebe es nach Aussagen der City-Händler kaum noch Probleme mit Musikern, die stundenlang an einem Ort dieselben Lieder spielen. „Mit dem Erlass reitet die Stadt im Grunde ein totes Pferd“, sagt Gardemin.

Straßenmusiker dürfen jetzt nur noch an festgelegten Orten und zu ausgewiesenen Zeiten spielen. Der neu gegründete Ordnungsdienst kontrolliert die Auflagen. Geschäftsleute hatten sich beschwert, dass manche Musiker lange an einem Ort verweilen und die Nerven von Verkäufern und Kunden strapazieren.

Die Grünen kritisieren, dass die City-Kaufleute offenbar mit zweierlei Maß messen. Auf der einen Seite wird Straßenmusik beschränkt, auf der anderen werden Verkäufer und Kunden in manchen Geschäften mit lauter Musik beschallt. „Diese Dauerbeschallung sollte auch neu bewertet werden“, findet Gardemin.

Von Andreas Schinkel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit Konzerten und Equipment-Flohmarkt startet am Wochenende die erste „Trial & Error – D.I.Y. Music Conference“.

11.09.2018

Hannover sorgt sich um die Zukunft der vier Warenhäuser von Karstadt und Kaufhof. Falls tatsächlich ein Haus schließen würde, gäbe es genug Nachfrage nach Handelsflächen, sodass kein Leerstand entsteht, sagt Martin Prenzler von der City-Gemeinschaft.

11.09.2018

Kleidung beschädigt, Haare versengt – Arzthelferin fordert von Vermieter knapp 2900 Euro Schadensersatz und 1000 Euro Schmerzensgeld. Die Elektroinstallation in ihrer Südstadt-Wohnung war mangelhaft.

11.09.2018
Anzeige