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Hannover Warnstreik in Hannover: Stellen Sie Ihren Müll nicht raus
Nachrichten Hannover Warnstreik in Hannover: Stellen Sie Ihren Müll nicht raus
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16:17 12.04.2018
Beim Streik Mitte März blieb der Müll tagelang liegen. Quelle: Christian Behrens
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Hannover

 Am Donnerstag werden durch den Warnstreik von Verdi im öffentlichen Dienst in der Region Hannover rund 770 Tonnen Restabfälle, 400 Tonnen Papier, 75 Tonnen Bioabfälle und 35 Tonnen Verpackungsmüll in Gelben Säcken liegenbleiben. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Aha bittet die Bürger, sämtliche Abfälle und Wertstoffe, die regulär am Donnerstag abgeholt werden, gar nicht erst herauszustellen. Dadurch soll verhindert werden, dass der Müll in den darauffolgenden Tagen durch die Gegend fliegt oder sich Tiere an den Beuteln zu schaffen machen. Ausnahme sind die Gelben Säcke für Verpackungsmüll im Umland, diese werden von Remondis abgeholt, deren Mitarbeiter sind nicht zum Streik aufgerufen.  

Die durch den Streik ausgefallene Abholung des Mülls wird nicht nachgeholt, stellt Aha-Sprecherin Helene Herich klar. Die Abfälle werden erst bei der nächsten regulären Abfuhr abgeholt. Wer also eine Restmülltonne mit zweiwöchentlicher Leerung hat, die am nächsten Donnerstag geleert wird, muss vierzehn Tage bis zur Leerung warten. Allerdings dürfen die Bürger den in dieser Zeit anfallenden Müll gut verpackt neben die Tonne stellen, die Müllwerker nehmen ihn dann ohne zusätzliche Kosten mit. 

Das gilt auch für die Nutzer der Restmüllabfuhr in Säcken im Umland. Auch sie werden von Aha gebeten, den Müll erst wieder am nächsten regulären Abfuhrtag raus zustellen und die Säcke in der Zwischenzeit an einem geschützten Ort aufzubewahren, damit sie nicht von Tieren aufgerissen werden. 

Die Gelben Säcke können auf den Wertstoffhöfen entsorgt werden, allerdings nicht am Streiktag. Denn dann sind die Wertstoffhöfe wegen des Streiks geschlossen.

Weiterlesen:  Alles zum Streik in Hannover

Von Mathias Klein

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