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Hannover Fußgänger auf A 2 überfahren: Polizei sucht Zeugen
Nachrichten Hannover Fußgänger auf A 2 überfahren: Polizei sucht Zeugen
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10:44 26.09.2018
Der VW-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen. Der 63-jährige Fußgänger starb noch an der Unfallstelle. Quelle: Clemens Heidrich
Garbsen

Auf der Autobahn 2 ist am Dienstagabend ein Mann von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall kurz nach 20 Uhr in Fahrtrichtung Dortmund in Höhe der Raststätte Garbsen. Nach derzeitigen Erkenntnissen trat der 63-jährige Pole unvermittelt auf die Fahrbahn, der Fahrer eines VW-Transporters konnte nicht mehr ausweichen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann auf die Autobahn geschleudert und von einem Sattelzug überrollt. „Der Rettungsdienst hat noch versucht, den Mann zu reanimieren“, sagt Polizeisprecher Philipp Hasse. Allerdings verstarb der Fußgänger noch an der Unfallstelle.

Der Fahrer des 40-Tonners setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Laut Polizei könnte er womöglich nicht einmal mitbekommen haben, dass ein Mensch gegen seinen Lastwagen geschleudert wurde. Ein Audi A6 un ein VW Golf wurden durch Trümmerteile beschädigt, die Insassen blieben unverletzt – ebenso die fünf Personen an Bord des VW-Transporters.

Polizei sucht dringend Zeugen

„Wieso der 63-Jährige auf der Autobahn unterwegs war, ist noch unklar“, so Behördensprecher Hasse. Bislang sei lediglich die Identität des Mannes bekannt. Möglicherweise könnte der Fußgänger alkoholisiert gewesen sein, auf der Fahrbahn lag nach dem Unfall eine Bierdose. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. Gleichzeitig bitten die Beamten um Zeugenhinweise. Vor allem der Fahrer des Sattelzugs aber auch weitere Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (0511) 109 18 88 zu melden.

Aufgrund der Unfallaufnahme musste die A 2 Richtung Dortmund ab der Anschlussstelle Hannover-Herrenhausen bis in die Nacht komplett gesperrt werden. Autofahrer sollten den Bereich weiträumig umfahren. Die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen wies zudem die Verkehrsteilnehmer im mehrere Kilometer langen Stau darauf hin, eine Rettungsgasse zu bilden.

Von Peer Hellerling

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