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So lernt der Nachwuchs bei der Kinder-Uni

Kleine Besucher an der Uni So lernt der Nachwuchs bei der Kinder-Uni

In der Kinder-Uni führt Professorin Jessica Burgner-Kahrs von der Leibniz-Uni Tentakel- und Rüsselroboter vor. Die biegsamen Maschinen sollen später in der Medizin ihren Dienst tun.

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Professorin Jessica Burgner-Kahrs (rechts) zeigt Noah (6) und Marlene (9), wie ein Rüsselroboter funktioniert.

Quelle: Nancy Heusel

Hannover. Aus Filmen kennen die kleinen Besucher der Kinder-Uni fast alle menschenähnliche Roboter wie Wall-E oder Baymax. Auch Roboter mit Rädern sind den meisten vertraut: Fast die Hälfte der Kinder hat einen selbstfahrenden Staubsauger zu Hause. Die Roboter, die Professorin Jessica Burgner-Kahrs mit ihrem Team an der Leibniz-Uni entwickelt, sind ganz anders: biegsam und beweglich wie ein Elefantenrüssel, eine Ameisenzunge oder ein Regenwurm. "Wir Forscher bauen Roboter, die gar keine Gelenke mehr haben. Damit sie Dinge tun können, die wir Menschen nicht können", erklärt die Wissenschaftlerin. Denn so ein Elefantenrüssel kann sich nur deshalb in alle Richtungen bewegen, weil Knochen fehlen. Dafür hat er aber 40000 Muskeln. "Wir Menschen haben nur 850 Muskeln im ganzen Körper", erzählt Burgner-Kahrs.

"Und weil Wissenschaftler immer noch mehr erreichen wollen, haben wir den kleinsten Röhrchenroboter der Welt gebaut." Die versammelte Kinderschar im Hörsaal raunt ein "Oh!" und staunt, als sich der kleine Tentakelroboter vom Durchmesser einer Nadel und Länge eines Unterarms elegant durch die Luft schlängelt. Wenn der Kontinuumsroboter weiter entwickelt ist, wird er in Nase oder Lunge nachsehen können, ob alles in Ordnung ist - oder auch einen Motor inspizieren.

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