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Hannover Region gibt 25 Millionen Euro für Kreisstraßen und Fahrradwege
Nachrichten Hannover Region gibt 25 Millionen Euro für Kreisstraßen und Fahrradwege
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06:00 14.02.2019
Ein Fahrradweg (Symbolbild). Quelle: Peter Endig/dpa
Hannover

Für Rund 25 Millionen Euro will die Region Hannover in diesem Jahr Kreisstraßen, Brücken und Radwege im Umland ausbauen und reparieren. Das teilte Elke van Zadel, Leiterin des Fachbereichs Verkehr der Region, am Mittwoch in Hannover mit. Das Bauprogramm der Region für 2019 enthält insgesamt 41 Vorhaben, der Schwerpunkt liege jedoch auf der Verbesserung und Sicherheit des 330 Kilometer langen Radwegenetzes. „Wir arbeiten auch 2019 weiter konsequent am Ausbau des Radnetzes in der Region Hannover, um den Bürgerinnen und Bürgern ein hochwertiges und vor allem ganzjährig nutzbares Wegesystem zu bieten“, erklärte van Zadel.

13 Ortsdurchfahrten werden verbessert

Die Region hat ihr Bauprogramm in vier sogenannte Bausteine gegliedert. Der erste Teil befasst sich mit einer besseren Führung des Radverkehrs in Ortsdurchfahrten, daran arbeitet die Region laut van Zadel bereits seit 2017. 13 Ortsdurchfahrten von Bissendorf bis Seelze hat sich die Region in diesem Jahr vorgenommen. Vor allem geht es um Fahrbahnen und Fahrradschutzstreifen. Dafür hat sich die Region erfolgreich um Fördermittel des Bundes zum Thema „Klimaschutz und Radverkehr“ beworben.

Fünf neue Radwege baut die Region

Teil des Förderprogramms ist auch der Aus- und Neubau von insgesamt elf Radwegen entlang von Kreisstraßen. Insgesamt soll das sogenannte Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr einmal auf 800 Kilometern Städte und Gemeinden der Region miteinander verbinden. Dafür werden Lücken geschlossen und bestehende Radwege ausgebaut.

In diesem Jahr stehen sieben Strecken auf dem Programm, wovon fünf neu gebaut werden. Es handelt sich entlang der Kreisstraße 116 um die Radwege von Neuwarmbüchen nach Thönse und weiter nach Wettmar, entlang der K 132 von Schwüblingsen nach Dollbergen, an der K 221/226 um den Radweg von Ronnenberg nach Devese und entlang der K 251 von Lathweren nach Ostermunzel. Die Radwege von Bissendorf nach Scherenbostel (K 102) und von Thönse nach Engensen (K 117) werden ausgebaut.

Bessere Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden

Einen weiteren Schwerpunkt legt die Region in diesem Jahr auf die Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden. Neun Vorhaben stehen hier auf dem Programm, die aber teilweise erst zum Jahresende begonnen werden. Es handelt sich um Ortsdurchfahrten und Brücken von Altwarmbüchen-Isernhagen bis Wennebostel. Schließlich fasst die Region noch etliche weitere Sanierungen ins Auge. Unter anderem werden Kreisverkehre, Knotenpunkte und Fahrbahnen in zwölf Regionsgemeinden in Angriff genommen.

Tatsächliche Bausumme 15 Millionen Euro

Für alle Projekte gibt die Region Hannover insgesamt 25 Millionen Euro aus, zehn Millionen Euro stehen aus Fördermitteln zur Verfügung. Tatsächlich verbaut werden in diesem Jahr insgesamt rund 15 Millionen Euro, da einige Projekte bereits begonnen hätten, andere wiederum erst im kommenden Jahr fertiggestellt werden.  Die Region ist für 610 Kilometer Kreisstraßen, 330 Kilometer Radwege und rund 150 Brücken zuständig.

Von Karl Doeleke

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