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Hannover So soll Hannover ein attraktiver Forschungsstandort werden
Nachrichten Hannover So soll Hannover ein attraktiver Forschungsstandort werden
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00:15 12.10.2018
Neue Plattform für innovative Forschung: Der Taurus Technopark soll 30 Unternehmen Platz bieten. Quelle: Taurus
Hannover

Der Technologie- und Wissenschaftspark Hannover in Marienwerder wächst. Die Taurus Investment Holding hat jetzt auf der 20. internationalen Fachmesse für Immobilien- und Investitionen Expo-Real in München ihr neues Projekt für innovative Entwicklung vorgestellt. Danach entsteht mit dem Taurus Technopark Hannover ein modernes Kompetenzzentrum für rund 30 Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Auf einer Fläche von insgesamt 24.000 Quadratmetern sollen bis Ende 2020 maßgeschneiderte Büroeinheiten errichtet werden – hochmoderne Arbeitsbereiche und innovative Arbeitswelten, die individuellen Anforderungen, wie beispielsweise sterile Räume zur Entwicklung und Prüfung von Anlagen, angepasst werden können. Die Mietfläche wird 42.000 Quadratmeter betragen, die auf drei bis sieben Geschosse verteilt sind.

Mit einer hohen Konzentration von Firmen und Einrichtungen aus der High Tech Branche biete der Standort Taurus Technopark eine optimale Plattform für innovative Forschung und Entwicklung, erläuterten die Projektentwickler bei der Präsentation. International renommierte Hochtechnologieunternehmen, wie das Laser Zentrum, das Institut für integrierte Produktion oder das Produktionstechnische Zentrum befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Der geplante Technopark Hannover biete zudem unschlagbare geografische Vorteile. Das historisch gewachsene Areal des Wissenschafts- und Technologiestandortes könne kaum zentraler gelegen sein, hieß es weiter. Das Autobahnkreuz Hannover-Herrenhausen, die A7 sowie die B6 seien in wenigen Minuten mit dem Auto erreichbar, die Entfernung zum Flughafen betrage nur 12 Kilometer.

Investor Taurus hat die Pläne auf der Messe gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Schostok vorgestellt. Die Stadt ist mit dem Schwerpunktthema zukunftsgerichtete Stadtplanung vertreten, zudem legt die Sozialdezernentin der Region, Andrea Hanke, den Fokus auf Investoren zum Bau von Sozialwohnungen. „In der Region fehlen bis 2025 rund 28.000 Wohnungen. Die Gespräche auf der der Messe dienen daher dazu, auch die Region als zentralen Akteur der Wohnraumförderung bekannt zu machen.“ Nur mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung könne es gelingen, in der gesamten Region bezahlbaren Wohnraum möglich zu machen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Hannover-Präsentation liegt auf dem Neubaugebiet Kronsrode sowie dem Immobilienmarktbericht. „Die Immobilienwirtschaft in Hannover und der Region ist in Bewegung, die Kräne drehen sich und die Auftragsbücher sind gefüllt mit innovativen Projekten“, so das positive Fazit von Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region, und der Umweltdezernentin der Stadt, Sabine Tegtmeyer-Dette. Der gewerbliche Immobilienmarkt stehe für Entwicklungspotenzial, die City gehöre zu den Top-Einkaufsadressen, zudem sei Hannover größter Büromarkt nach den sieben sogenannten A-Städten.

Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche hannoversche Partner, Bauunternehmen und Sponsoren nach München zum Stand von Hannoverimpuls, Landeshauptstadt und Region gereist. In Bayern geht es zunächst einmal um Theorie, in Hannover indes längst um die Praxis. In Stadt und Umland wird derzeit an etlichen spannenden Baustellen und Bauvorhaben gearbeitet – darunter die Wasserstadt Limmer, das Buchholzer Grün, das Lister Dreieck, das Geschäftshaus Georgstraße, das City-Gate-Nord, Rathauskontor, Ärztehaus, Güterbahnhof und der Maschinenbau-Campus in Garbsen.

Von Susanna Bauch

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