Navigation:
eShop Online-ServiceCenter
Die Schauspielerin im Interview

Nora Tschirner will sich nicht einschränken lassen


Nora Tschirner moderierte einst bei MTV, bevor sie mit dem Film „Keinohrhasen“ von Til Schweiger bekannt wurde. Am Donnerstag kommt sie ins Cinemaxx am Raschplatz und beantwortet nach der 21-Uhr-Vorstellung von „Offroad“ Fragen.
Foto: Nora Tschirner ist mit dem Film „Offroad“ wieder im Kino zu sehen.

Nora Tschirner ist mit dem Film „Offroad“ wieder im Kino zu sehen.

© Martin Steiner

Hannover. Frau Tschirner, in Ihrem Film „Offroad“ findet die Protagonistin 50 Kilogramm Kokain. Um nicht in der Provinz mit einem untreuen Mann zu enden, will sie sich vom Erlös einen Trip ins Ungewisse gönnen. Wo würden Sie hinfahren?
Ich würde hinaus in die Welt fahren. Aber das geht auch ohne Koks ganz gut. Hätte ich das Kokain gefunden, mein Adrenalinspiegel würde sich nicht mehr beruhigen vor lauter Illegalität.

Gut, dann ohne Koks. Wo würde Ihr Abenteuer spielen?
Am besten einfach an einem Ort, an dem ich noch nicht war. Das kann in einer Kleinstadt in Deutschland sein oder in einem Slum in Brasilien. Oder am Nordpol. Ich war gerade sechs Wochen in einem Kaff an der englischen Küste. So ein Ort kann spannender sein als New York.

Ihnen wird vorgehalten, dass die sympathisch-spießige Rolle der Meike Pelzer in „Offroad“ stark an Ihren Charakter aus „Keinohrhasen“ erinnert. Sind Sie jetzt auf ewig die etwas naive Frau, die über sich hinauswächst?
Solche Vergleiche tangieren mich nicht allzu sehr. Ich selbst sehe in den Filmen unterschiedliche Charaktere.

Vor den Til-Schweiger-Filmen war es nicht leicht, Sie als Künstlerin zu fassen. Sie traten in „Trainspotting“ für das Hamburger Schauspiel auf, drehten eine Science-Fiction-Serie und gaben immer wieder die Moderatorin. In welcher Rolle fühlen Sie sich am wohlsten?
Die Tage am Theater waren toll, aber da zieht es mich nicht hin. Ich bin beim Film und bin da, wo ich sein möchte. Ich moderiere auch seit ein paar Jahren nicht mehr wirklich. Am wohlsten fühle ich mich mit Menschen, die dieselbe kreative Sprache sprechen, wenn ich mitmischen kann und nicht nur Ansagen vom Regisseur annehmen muss.

Das geht auch mit Til Schweiger?
Klar. Der besteht auf Meinungsäußerung und fragt auch die Leute vom Catering.

... und wird nun „Tatort“-Kommissar, was sich viele Leute noch nicht richtig vorstellen können. Sie?
Ich finde: Geht nicht, gibt’s nicht. Das kann doch super werden. Nach „Keinohrhasen“ konnten sich auch viele keine Fortsetzung vorstellen und mochten „Zweiohrküken“ dann total gern. Warum sollte man sich im Vorfeld selber einschränken? Das finde ich unklug.

Sie könnten auch Dokumentationen wie Ihr Vater Joachim drehen. Wäre das was?
Ja, das kann ich mir tatsächlich sehr gut vorstellen. Vielleicht mache ich auch mal sexy Sportclips, wenn mich der Affe beißt.

Jan Sedelies

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel
Anzeige
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Röttgen nach seiner Wahlniederlage in NRW entlassen. Wie finden Sie das?
Anzeige

Branchenführer - Handwerk Regional

Sie suchen qualifizierte Handwerker aus Südniedersachsen? Dann testen Sie unseren neuen regionalen Handwerkerführer: Hier finden Sie schnell und einfach den passenden Handwerksbetrieb für Ihr Vorhaben!

Lokales Videos

Das Unternehmen im Überblick

Die Göttinger Tageblatt Mediengruppe ist das führende Medienhaus in Südniedersachsen – ein moderner Dienstleister für Kommunikation, Nachrichten, Werbung und Druck.

E-Shop

Ganz vorne mit dabei

Egal ob regionale Veranstaltung oder internationaler Top-Show-Act. In unserem Tageblatt-Ticketshop können Sie bequem am Bildschirm die gewünschten Eintrittskarten kaufen.

Tipps rund um die Uhr

Haben Sie Lust auf Nachtleben oder Oper? Darf eine Lesung sein oder eine Ausstellung? Hier finden Sie alle Termine.

Prämien-Shop

Werben Sie einen neuen Abonnenten, und wählen Sie Ihre Wunsch-Prämie aus über 2.500 Top-Prämien.



Top