Dies trifft Musiker, die schon jahrelang auf fällige Tariferhöhungen gewartet haben und weit mehr als Dienst nach Vorschrift leisten, besonders hart.
In einer solchen Situation braucht es eindeutige Zusagen. Wer das GSO abschaffen will, sollte wissen, dass er damit einen bedeutsamen weichen Standortfaktor killt, dazu eine Institution, die für die musikalische Nachwuchspflege von eminenter Bedeutung ist. Gastorchester mögen ein Beethoven-Brahms-Programm in der Stadthalle spielen, sie gehen aber nicht in Schulen oder in Kindergärten und erteilen auch keinen privaten Musikunterricht.
Auch deshalb müssen wir ja sagen zum GSO. Und wir brauchen Menschen, die tatkräftig dafür sorgen, dass das GSO Zukunft hat.
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Kommentare
Südumgehung anonym – 28.06.10
Das Geld für die Südumgehung war in der Stadtkasse ja niemals richtig vorhanden. Jetzt zu denken "er wird keine südapnge gebaut, also ist ja geld da" ist also völlig falsch.Die Fragen sins dann: Wo soll das Geld herkommen? Und wo kann oder muss man dann an anderer Stelle sparen? Welche Kultureinrichtung hat weniger eine Berechtigung bezuschusst zu werden? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
JA anonym – 03.06.10
Göttinger SYMphonie Orchester...ansonsten teile ich Ihre Ansichten ;)Schon mit dem Geld eines Nicht-Baues der Südumfahrung könnte die Göttinger Kulturszene über Jahre hinweg gesichert werden...! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
JA!!! gsofan – 03.06.10
auch wenn dieser tage andere themen die schlagzeilen überschatten - hier läßt man eine fast 150!!! jährige institution regelrecht aushungern!spitzensport kostet geld und mit der qualität im kulturbereich verhält es sich nicht anders.
darum ein klares JA! zur weiteren erstklassigkeit des Göttinger Sinfonie Orchesters!
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