Korte hat deutsche Philologie sowie mittlere und neuere Geschichte an der Göttinger Universität studiert. Ihre Magisterarbeit schrieb sie über das ThOP. „Weil’s einfach geil ist …“, betitelte sie ihre 2008 erschienenen „theatersoziologischen und literaturwissenschaftlichen Untersuchungen zum ThOP“. Ein Theaterbesucher hatte so die Frage nach den Beweggründen seines ThOP-Besuchs beantwortet.
Vorgenommen hat Korte sich, „mehr über das Theater zu diskutieren, was wir machen wollen“. Inszenieren will sie etwas weniger als ihr Vorgänger, dafür „den anderen den Rücken freihalten“. Auch will sie mehr delegieren. Im Oktober, wenn die Weiterfinanzierung geklärt ist, soll die Leiterstelle übrigens endgültig besetzt werden, Korte will sich bewerben.
Von pek
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Kommentare
ThOP Theaterbesucher – 05.08.09
Das ThOP ist in Gefahr ? Es droht die Schließung!Die kürzlich stattgefundenen Verhandlungen zwischen unserer Theaterleitung und dem Präsidium der Universität haben ergeben, dass letzteres nicht dazu bereit ist, den Spielbetrieb im bisherigen Umfang weiter zu finanzieren. Des Weiteren gab es unserem Antrag nicht statt, den ThOP-Förderverein von seiner bisherigen Verpflichtung zur Teilfinanzierung der Leiterstelle zu entbinden. Die Uni-Leitung verlangt vielmehr, dass neben den ohnehin 10.000,- ? aus dem jährlichen Einspielergebnis weitere 6.000,- ? für die Personalkosten unseres Theaters aus Spendengeldern aufgebracht werden. Unser Förderverein ist aber auf absehbare Zeit schlicht nicht in der Lage, diese finanzielle Belastung zu stemmen, und somit wird das vom Präsidium vorgeschlagene Finanzierungsmodell mittelfristig zwangsläufig zur Schließung führen. Vize-Präsident Markus Hoppe signalisierte denn auch schon in den Verhandlungen, dass das Präsidium eine solche in letzter Konsequenz in Kauf nehmen würde ? unbestreitbar ein herber Verlust für Stadt und Universität!
Das ThOP ist ein Alleinstellungsmerkmal der Uni Göttingen!
Das Theater im OP wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Mit ihm verfügt die Georgia-Augusta über eines der etabliertesten Universitätstheater im deutschsprachigen Raum mit fester Verankerung in Uni, Stadt und Region. Sollte das Präsidium tatsächlich bereit sein, ein derartiges Alleinstellungsmerkmal für die Ersparnis von wenigen tausend Euro aufzugeben? Man mag das eigentlich kaum glauben!
Was könnt Ihr tun?
Tretet dem Förderverein bei! Mindestjahresbeitrag: 10,- ?
Besucht unsere Vorstellungen! Viel Spaß dabei!
Mehr Infos:
http://www.thop.uni-goettingen.de/sommer2009/2009_schliessung.php
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