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Jazzfestival

Von aufregenden Beats bis zu zierlichen Grooves


Bühne frei für den Jazz! Im Apex ist am Donnerstagabend mit dem „Christoph Busse Trio“ das 32. Göttinger Jazzfestival eröffnet worden. Komplett ausverkauft war der Konzertraum – und zwar zu recht. Jazz-Pianist Christoph Busse brachte mit seinem Trio und dem venezolanischen Gast Nené Vásquez smoothe, groovende Jazz-Nummern ins Apex, die einen gelungenen Auftakt darstellten.

Auf dem Programm standen nahezu ausschließlich eigene Stücke von Busse. Sein musikalischer Stil reicht dabei von „a“ wie aufregenden Funk-Beats bis zu „z“ wie die zierlichen, minimalistischen Grooves der ruhigen Stücke.

Busse versucht in seinen Kompositionen, die Musik auf ihre wesentlichen Elemente zu reduzieren, um dadurch den ausdrucksstarken Charakter der melodischen Elemente besonders hervorzuheben. Der Aufbau der Stücke war für den Zuhörer dabei stets gut nachvollziehbar.

Nachdem auf dem Klavier das harmonische, meist sehr ähnliche Grundschema vorgestellt wurde, legt Drummer Thomas Hempel einen stringenten Downbeat darunter, und E-Bassist Sebastian Hoffmann wirft ab und an eine ausgesprochen gewitzte Solopassage ein. Seine Improvisationen zeichnen sich vor allem durch die Schnelligkeit aus, mit der er durch die Lagen braust, ohne an Genauigkeit einzubüßen.

Rückgriff aufs Ausgangsthema

Wird nicht improvisiert, greifen die Musiker auf das Ausgangsthema zurück und verlieren sich jedoch zeitweilig in langen und zu gleichförmigen Passagen. Es entsteht ein Höreindruck von gechilltem, ruhigem Lounge-Jazz. Im nächsten Moment setzt dann aber Bongospieler Nené Vásquez mit rhythmisch innovativen Soloeinwürfen aufgeweckte musikalische Glanzlichter. Nun nimmt der Klang eine rauere, an Funk erinnernde Farbe an, die vor allem die lateinamerikanischen Bongo-Rhythmen aufpeppt. Somit heißt es auch für das Publikum, vom Ausruh- auf Hinhör-Modus umzustellen. Kein Problem für die Jazz-Fans, die die Musiker mit ausgelassenem Zwischenapplaus und Zugaberufen bedachten.

Von Rhea Maria Richter

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  • jazz-konzert des christoph-busse-trio und seinem gastmusiker kristina rentsch – 13.11.09
    frau rhea maria richter,
    entsprechend ihrer Kritik, frage ich mich, ob Sie und ich dem gleichen oder dem selben Konzert anwesend waren??
    Waren wir in dem gleichen Konzert, würde ich dem GT vorschlagen,Ihre Probezeit nicht zu verlängern, vielleicht auch zu verkürzen!
    Waren wir in dem selben Konzert, so muß ich annehmen, daß sie laut ihrer Ausführungen unter musik-kultureller GESCHMACKVERIIRUNG leiden.Vielleicht sind Sie ja klassisch-kulturell überzuckert?
    Für mich war dieser Abend, ein außergewöhnlicher Abend mit wohlklingendem Jazz, erotisch, sanft-tragend,einfühlsam und hoch anspruchsvoll in der gesamten Notierung. Es war eine rundum herzenswarme musikalische Athmosphäre, Musikgenuß PUR!!!
    Schade, eigentlich für Sie, daß sie nicht einmal daran teilhaben konnten.......
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  • kennt man schon von der HNA Helga – 13.11.09
    Solche "Kritiken" muss der geneigte Jazzfan auch im benachbarten Kassel ertragen. Praktikanten und Kirmesmucker schreiben über Dingen, von denen sie nichts verstehen.
    Schade, dass so mit Jazzmusik umgegangen wird!
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  • GT-Bericht über das Christoph Busse Trio im Apex,06.11.09 von R.Richter Christoph Busse – 12.11.09
    Hallo Rhea Maria ,

    erst mal vorab ein Dankeschön für die nette Plazierung des
    Sa-Artikels über das Apex-konzert des Christoph Busse Trios vom
    Do.abend,das hat mich gefreut.Vom Inhaltlichen des Artikels war ich
    teilweise überrascht bis abgenervt: der war ja recht lang, aber sagt
    nichts Inhaltliches über die Musik aus..und wenn,dann so aus der Ferne beschrieben,als wäre es ein Abend gewesen,von dem Sie aus zweiter Hand gehört hätten.Sie reden am Anfang von "aufregenden Beats u.zierlichen Grooves",was ein durchaus großer Spannungsbogen für solch eine Besetzung ist,davon aber im Verlauf keine Rede mehr und die Schublade des Smooth-Jazz tut sich auf,schade, wo ist die klasse Musik geblieben die wir machten? Nicht alles,was groovt und gut nachvollziehbar/moderat ist, nennt sich "Smooth", dazu sind meine Stücke harmonisch zu umfangreich und entsprechen zu wenig den Klischees.Es geht eben in mehrere Richtungen,JazzCrossover genannt,ich habe durchaus den Ruf einesvollständigen,sicheren ,erfahre-nen Pianisten und Schreibers mit eigenem Stil(Jazzthetik07/08,2009). Schade,statt auf die Musik einzugehen,gehts nach der formalen Beschreibung ,die ok ist(Webseite Laika-Rec.?)tatsachenfalsch weiter:"nachdem auf dem Klavier das harmonische,meist ähnliche Grundschema vorgestellt
    wurde...".....verstehe ich nicht,habe nur 3 Einleitungen solo
    gespielt(Intro),unterschiedlicher gehts fast nicht.Haben Sie Ihre Ohren zu Hause schlafen gelegt?Keine Poesie/Lyrik des Pianisten erkannt?Schade.Das Sie die Schlussteile zeitweilig lang und gleichförmig fanden,liegt daran,das wir eine langsame Ausblendung(fade out)machten,oder tatsächlich noch ein Weltspitzte-Solounseres "Bongospielers"???......Warum informieren Sie sich nicht über so wichtige Details? Sie hätten uns an dem Abend gerne ansprechen können .Er hatte 4 Kongas auf der Bühne und ist Percussionvirtuose,der gerade mit Paco de Lucias Bassist u.einer Auswahl Topmusikern die "Euro-Latin Allstars" in Madrid bildet. Ich verstehe auch einige Beschreibungen nicht, was ist eine "ausgesprochen gewitzte Solopassage"?/"aufgeweckte Glanzlichter.."Ich kenne jemanden die geschlafen hat. Rhea, das war keine Schülerband,wo man mal mit schmissigen Adjektiven etwas zu beschreiben versucht ,sondern Bundesliga mit Special Guest, außerdem auch ein Aushängeschild Niedersachsens. Meine Frage ist: wollten oder konnten Sie es nicht? Dabei fing der Artikel so gut an,
    Gruß ,Christoph Busse (ist das
    erste Mal dass ich einer Redaktion sowas schreibe)


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  • christoph busse trio und gast musiker franjo christ – 12.11.09
    zur kritik
    bezügl des auftritts vom ´C B T u. gastmusiker´ im apex!
    allgemein gesagt, frei von jeglichen ´jassvocabjularinternals´, vernehme ich den gehaltvollen worten und einschätzungen von musik und kultur der frau rhea maria ... folgendes! ..., daß der musik des ´CBT u gast´ ein jazz-gedoptes, gähnend-schläfriges, per eintritt erschleichendes publikum, was sich heimlich zum ungestört-kollektiven Musik-Kunst-Ableben im obergeschoss vom apex trifft, nachstieg; welches durch den marinierten, bluewave-weichen soft-tasten-fön des pianörs,der trotz seiner blinheit immer wieder aufs schützende manual zurückfindet, das ihn auf dem weg ins nirwana beglitt; plötzlich, überraschend, beim einsatz eines überfrisierten bongolen-kindergeraschels, nebst basstialisch-gleichläufigen, optimanisch, doch männlich-frischen, durch einen postorgiastisch-schnellgriffig, demselben in die saite tretenden jüngling hochschreckte, sich der improvokation übergab und versehendlich,ja beinahe, wegen ruhestörenden lärms die polizei gerufen hätte, die, dann...
    eine weitere eskalation des terrors konnte zum glück sodann das
    umsichtig-schlichtende publikum durch massives einwirken mit stehenden overtionen und obendrein 4 korrupt-erwirkte nachschlafzugaben noch eingend verhindern!
    meine fragen an frau rhea maria...! hatten sie nicht das publikum aufgemischt, wild die stühle zur seite gerückt und mich mehrxs zum Tanz aufgefordert, weil ihnen der ´bongospieler´ so gut gefiel?
    so nebenbei gefragt - wie gehts denn ihren bongos und
    konnte ich mit meiner o. g.
    ausführung ihren vokabel-schatz zum thema ´jazz-spiel-raum´ konstruktiv erweitern helfen??
    NUN - ich kann sie beruhigen - ich war am besagten CBT - jazzkonzert da, wie viele,meiner bekannten und freunde. Wir waren nicht nur anwesend, wie sie es vielleicht, ja lt ihrer ausführungen vermutlich nur anwesend und nicht wirklich da waren! ihnen muß sehr vieles entgangen sein! in ihren ausführungen finden wir uns, die das konzert live erlebten, nicht mehr wieder! ihre ausführung ist gleich einem todesschuss für einen jeden künstler dieser kategorie!nach dem unsrigen erlebten haben wir den eindruck gewonnen, auf derartige zeilen im GT in zukunft verzichten zu können, zu wollen!
    meine letzte frage ist: ´wie alt sind sie eigentlich?´ diese würde ja vieles, eben der nachsicht wegen, erklären?
    fr
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