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Wie im Rausch

24 Künstler in der Galerie Ahlers Wie im Rausch

24 Türchen hat ein Adventskalender, in der Galerie Ahlers gibt es derzeit aktuelle Arbeiten von 24 Künstlern bei der Gruppenausstellung „Rausch“ zu sehen. Für jeden vorweihnachtlichen Tag sollte es hier also etwas fürs Auge geben.

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Mann mit Bier vor dem Fernseher, geschnitzt von Andreas Welzenbach.         

Quelle: Mischke

Göttingen. Bunt gemischt wie der Inhalt eines abwechslungsreichen Adventskalenders sind die gezeigten Werke. Malerei in verschiedenen Techniken, Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien – es gibt in jeder Ecke und an jeder Wand Neues zu entdecken. Bei so vielen Kreativen hat es zur Vernissage auch einen entsprechend großen Andrang gegeben, zwischen den Räumen der Galerie war zeitweise kaum ein Durchkommen.

Tatsächlich ein wenig wie im Rausch fühlt sich der Betrachter nach einem ersten Rundgang: Große Klarheit prägt die Bilder von Ruth Bussmann, kräftige Farben und präzise Formensprache erinnern ein wenig an Henri Cuecos Stil. Liebenswert-intime Bilder von kindlichen Fantasiewelten malt Andrea Damp, und Nele Walderts ansonsten dunkle „Bergmann“-Skulptur aus Gips schmückt sich an ihrer männlichsten Stelle mit glitzernd-violettem Amethyst. Ruhe bewahren und jedem Einzelstück neu Aufmerksamkeit schenken, heißt da die Devise.

Wer eine etwas unkonventionelle Variante von Weihnachtsdekoration für sein Zuhause sucht, wird in der Ausstellung mit Sicherheit fündig. Statt echter Kerzen bietet sich das Breitformat „Notre Dame de la Garde“ von Thomas Schiela an. Auf diesem Bild funkeln mit den Kerzen in der Kirche die Gebete und Hoffnungen der Besucher, von denen die Lichter entzündet wurden. Den „Heiligabend“ von Andreas Welzenbach wünscht sich wohl keiner. Die pfiffige Holzschnitzerei zeigt einen Mann vor dem Fernseher, neben sich wohl leere Bierflaschen. Rührend und lustig zugleich und vielleicht gerade deswegen eine geeignete Vorweihnachtsdekoration?

Die Ausstellung „Rausch“ ist noch bis Sonnabend, 7. Januar, in der Galerie Ahlers, Düstere Straße 21, zu sehen. Die Galerie sind dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

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