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Ärger um Eintrittskarten für die Elchpreis-Verleihung in Göttingen

Deutsches Theater Ärger um Eintrittskarten für die Elchpreis-Verleihung in Göttingen

Es läuft ein bisschen wie in den vergangenen Jahren, wenn die Verleihung des Satirepreises Göttinger Elch bevorsteht.

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Schwierig, Karten zu bekommen: Tickets für die Verleihung sind begehrt – heißer noch als Elchrahmsuppe.

Quelle: PH

Göttingen. Viele Menschen möchten dabei sein, wenn der Kabarettist Georg Schramm die Auszeichnung am Sonntag, 9. März, entgegennimmt, doch das Raumangebot im Deutschen Theater, wo der Jung-Elch in den Kreis seiner Artgenossen aufgenommen wird, ist begrenzt. Rund 480 Plätze stehen zur Verfügung, etwa die Hälfte davon geht in den freien Verkauf, teilt das Theater mit. Rund 25 Minuten nach Öffnung der Theaterkasse waren die Tickets vergriffen.

Schon seit Jahren gilt die Regel, dass pro Käufer nur fünf Tickets ausgegeben werden – „um Hamsterkäufe zu vermeiden“, erklärt  Elch-Mitinitiator und Jury-Mitglied Wolf Peter Fahrenberg. Aufgrund eines Versehens seien in diesem Jahr in einem Fall einige Karten mehr ausgegeben worden. Fahrenberg: „Das tut uns ausdrücklich leid.“

Kauf über das Internet freigeschaltet

Und das Theater räumt einen weiteren Reibungsverlust ein: Zum ersten Mal im Vorfeld der Elchpreisverleihung sei diesmal auch der Kauf über das Internet freigeschaltet gewesen. Das Theater habe die falsche Auskunft gegeben, dass die Tickets ausschließlich an der Theaterkasse zu erwerben seien. Selbst Fahrenberg wusste nichts von dieser Regelung. Auch das Theater bedauert die Fehlinformation.

„Natürlich bedauern wir, dass in jedem Jahr einige Elch-Fans leer ausgehen“, sagt Fahrenberg. Karten müssten zurückgehalten werden für Alt-Elche, den Preisträger und seine Familie, für die Juroren, den Oberbürgermeister und Sponsoren, erläutert Fahrenberg.

Und er wirbt für Verständnis: „Wie sollte man es anderes machen?“ Die Stadthalle als Ausweichquartier schließt Fahrenberg aus wegen „ihrer merkwürdigen Atmosphäre, und die Lokhalle ist für uns schlicht unerschwinglich“.

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Kabarettist und Schauspieler

Der Satirepreis „Göttinger Elch“ geht 2014 an den Kabarettisten und Schauspieler Georg Schramm. Die Auszeichnung wird jährlich für ein satirisches Lebenswerk vergeben und ist mit 3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99 Dosen „Original Göttinger Elch-Rahmsüppchen“ dotiert.

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