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Andreas Döring: Intendant des JT Göttingen wechselt nach Celle

Neuer Vertrag Andreas Döring: Intendant des JT Göttingen wechselt nach Celle

Andreas Döring, Intendant des Jungen Theaters (JT) Göttingen, wechselt nach Celle. Er übernimmt die Leitung des dortigen Schlosstheaters. Das hat der Kreisausschuss in Celle als letztes zuständiges Gremium am Freitagvormittag beschlossen. Sein Vertrag startet mit Beginn der Spielzeit 2014/15.

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Der neue Arbeitsplatz von Noch-JT-Intendant Andreas Döring: das gerade frisch renovierte Schlosstheater in Celle.

Quelle: dpa

Göttingen. Sein Göttinger Kontrakt allerdings endet bereits im August 2013, bestätigte Harald Noack, Aufsichtsratsvorsitzender des JT. Damit könnte das Haus ab Anfang September ohne Leitungsteam dastehen. Neben Döring verlässt auch Geschäftsführerin Miriam Winterstein das JT. Das wird die Fusionsüberlegungen zwischen Deutschem Theater (DT) und dem JT beschleunigen.

Andreas Döring

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Bereits im Sommer vergangenen Jahres erarbeitete Joachim Benc­lowitz, Geschäftsführer der Landesgruppe Nord des Deutschen Bühnenvereins, ein Gutachten, wie beide Häuser zusammenarbeiten könnten. Bettina Reinhardt, DT-Verwaltungsdirektorin, hält das Papier unter Verschluss. Der bisherige Plan habe bis Ende 2014 eine verstärkte Kooperation, ab 2015 dann das JT als Tochtergesellschaft des DT vorgesehen, erläutert die städtische  Kulturdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD) .

Fusion favorisiert

Mögliche Einsparungen würden dabei allerdings durch die Umsatzsteuer verhindert, die dann auf Dienstleistungen des DT zu zahlen seien. Inzwischen favorisierten die Verantwortlichen doch eine Fusion, sagt Schlapeit-Beck – „mit einer Eigenständigkeit des JT“. Das Haus am Wochenmarktplatz soll als Sparte des DT Spielstätte unter eigener künstlerischer Leitung bleiben, das JT-Personal übernommen werden. Sogar ein Name für die Leitung wird bereits gehandelt, es soll sich um einen DT-Mitarbeiter handeln.

Derweil laufen die Arbeiten der Findungskommission für einen neuen Intendanten des DT auf Hochtouren. Die Entscheidung soll in der DT-Aufsichtsratssitzung am Dienstag, 26. Februar, fallen. Derzeit besuchen die Mitglieder der Findungskommission Produktionen der verbliebenen drei Kandidaten, unter denen auch noch eine Frau im Rennen ist. Ziel des Gremiums ist es, nur noch einen Kandidaten in der Aufsichtsratssitzung vorzuschlagen.

Internet: junges-theater.de

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Wie bereits der Aufsichtsratsvorsitzende des Jungen Theaters, Harald Noack (CDU), spricht auch Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) von einer möglichen Fusion von Deutschem Theater (DT) und Jungem Theater (JT).

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