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Andreas Döring bleibt bis 2016 am Jungen Theater Göttingen

Vertrag verlängert Andreas Döring bleibt bis 2016 am Jungen Theater Göttingen

Andreas Döring bleibt bis zum 30. Juni 2016 Intendant und Geschäftsführer des Jungen Theaters (JT) Göttingen. Zwei Jahre vor Ablauf seines bestehenden Kontraktes haben der Aufsichtsrat und die Gesellschafter des Jungen Theaters (JT) Göttingen, wie in dem Schriftstück festgelegt, mit dem leitenden Angestellten des Hauses am Wochenmarktplatz über eine Verlängerung verhandelt.

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Erfolgreiche Verhandlungen: Elke Bartussek vom JT-Förderverein, Intendant Andreas Döring, Aufsichtsratsvorsitzender Klaus-Peter Arndt und Mitgesellschafter John Coates (von links).

Quelle: Hinzmann

„Wir hatten ein Interesse daran, dass die solide Arbeit fortgesetzt wird“, sagte Frank-Peter Arndt, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Und schob voll des Lobes nach: „Das, was war, war hervorragend.“ Arndt verwies auf die stetig gestiegenen Besucherzahlen und die Ausweitung des Programms für Kinder und Jugendliche. „Wir sind froh, dass Döring bereit ist, die Intendanz fortzuführen.“

Positiver Ausgang

Döring freute sich über den positiven Ausgang der Verhandlungen. In dieser Position arbeiten zu dürfen, sei „eine Ehre“, sagte Döring und sprach von einem „Zuhause-Gefühl“ ohne „Sitzfleischsituation“. Die Verlässlichkeit der Vertragslaufzeit bis 2016 ermögliche es, „Visionen“ anzugehen, erklärte der Intendant. Er wolle das Junge Theater zu einem Theaterhaus machen, erklärte Döring, eine zweite Spielstätte innerhalb des Hauses soll geschaffen werden. Zudem will er die Kooperation mit den Schulen „in der Stadt der kleinen Wege“ ausbauen.

Zu den eher langfristigen Zielen gehöre die Wiederaufnahme der Förderung durch das Land. Und: „Ich meine, der Landkreis kann sich stärker engagieren.“ Ein entsprechender Antrag ist gestellt, eine eigene Position im Haushalt des Landkreis werde diskutiert, so Arndt. Die Stadt Göttingen fördert das JT jährlich mit 698    000 Euro, von denen rund 120    000 für Miete und Nebenkosten bei der Stadt als Vermieter des JT-Gebäudes verbleiben. Vom Landkreis kommen bislang 25   300 Euro pro Jahr.

Von Peter Krüger-Lenz

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