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Regional Aus Worpsweder Photofestival wird „Triennale“
Nachrichten Kultur Regional Aus Worpsweder Photofestival wird „Triennale“
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12:06 13.02.2019
Kunsthalle Netzel in Worpswede Quelle: dpa
Worpswede

„Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass wir das Festival künftig alle drei Jahre organisieren“, sagte Mitinitiator und Fotograf Jürgen Strasser am Mittwoch dem epd. Bisher gab es einen zweijährigen Turnus. Neue Partner sind die wichtigsten Museen im Künstlerdorf, die vier Häuser des Museumsverbundes Worpswede. Sie sollen nach den bisherigen Planungen neben den Galerien Altes Rathaus und „Village“ sowie Open-Air-Flächen als Ausstellungsorte dazukommen.

Zum Worpsweder Museumsverbund gehören die Große Kunstschau, der Barkenhoff, das Haus im Schluh und die Kunsthalle, die bereits beim jüngsten RAW-Festival 2017 zu den Ausstellungsorten zählte. Damals kamen rund 12.000 Besucher in die Schwerpunkt-Ausstellungen, die vom 17. September bis 15. Oktober liefen und Arbeiten von 16 Fotografinnen und Fotografen zeigten.

Die neue Partnerschaft sei ein weiterer Schritt, das Künstlerdorf Worpswede als spannenden Standort für zeitgenössische Fotografie zu etablieren, sagte Strasser. Der Geschäftsführer des Museumsverbundes, Matthias Jäger, sagte dem epd, das Festival sei für den Ort „extrem gut“. Es habe neue Themen und neues Publikum nach Worpswede gebracht: „Das hat für viel frischen Wind gesorgt.“

Weitere Kooperationspartner bleiben Strasser zufolge die Gemeinde Worpswede und die Deutsche Gesellschaft für Photographie. Zum Auftakt im kommenden Jahr ist vom 21. März bis zum 19. April das Festival mit Begleitprogramm geplant. Die Hauptausstellungen sollen darüber hinaus bis zum 7. Juni laufen.

RAW 2020 stehe für zeitgenössische Positionen und Tendenzen in der Fotografie, heißt es auf der Internetseite des Festivals. Die Bandbreite reiche von freien dokumentarischen und bildjournalistischen Arbeiten bis hin zu fotokünstlerischen Positionen. Gezeigt werden sowohl Werke von international renommierten Fotografen und Fotokünstlern als auch von ambitionierten Talenten.

„RAW“ kommt aus dem Englischen und beschreibt Fotodateien im Rohformat. Es stehe auch für unverfälscht und für das Original, erläuterte Strassers Partner Rüdiger Lubricht, auch Fotograf in Worpswede. „Beide Attribute passen zum Festival.“ Zur Premiere 2016 kamen rund 11.000 Besucher.

Von epd

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