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Regional Skulptur und fotografische Imagination
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19:29 29.01.2018
Kunstobjekt von Berthold Grzywatz Quelle: r
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Göttingen

Der in Lübeck geborene Grzywatz hat in Hamburg und Berlin Germanistik und Geschichte, Pädagogik, Politologie, Staatsrecht und Volkswirtschaft studiert. Im Studium experimentierte er mit ersten skulpturalen Arbeiten, vor allem mit Stahl. Lange Zeit arbeitete er als Historiker in Berlin, wurde dann 2002 Lehrer in Kassel. 2007 nahm er einen neuen Anlauf in der künstlerischen Arbeit – intensive Begegnungen mit der Natur spielten dabei eine Rolle. Nach einer Ausbildung im bildhauerischen Arbeiten, insbesondere im plastischen Gestalten bei Fionna-Sophie Oltmann-Copyn in Kiel begann die Arbeit in der Werkstatt. Als skulpturaler, plastischer und Objektkünstler konzentrierte sich Grzywatz zunächst auf die Materialien Holz und Metall

Von Anfang an hat die Fotografie seine bildhauerische Tätigkeit begleitet, zunächst als Dokumentations- und Analysemedium der plastischen Arbeiten, dann als eigenständiger Bereich künstlerischer Gestaltung. Seine Werke entstehen in der Auseinandersetzung mit einer Wirklichkeit, die er als Geschehenszusammenhang versteht. Der Künstler frage nach dem Wechselspiel von Fragmentierungen, Brüchen und Spannungen, von Gegensätzen und Widersprüchen im menschlichen Sein, so die Veranstalter der Ausstellung. Mit den Objekten seiner Fotografie, die sich auf Prozesse der Veränderung konzentrieren, oder der Dualität seiner Skulpturen strebe Grzywatz nach einer Offenheit, die über das fragende Nachdenken Perspektiven der Orientierung in der Gegenwart eröffnet.

Bei der Vernissage führt Beate Birkigt-Quentin in die Arbeiten Grzywatz ein, den musikalischen Part übernimmt Kai Dräger am Saxophon. Die Ausstellung „Skulptur und fotografische Imagination“ ist bis zum 18. März in der Torhaus-Galerie jeweils von Freitag bis Sonntag von 15 – 17 Uhr zu sehen.

Von Christiane Böhm

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