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Ausstellung „Wahrnehmung“ von Eike Georg Hensch in Erbsen

Möglichst tief Ausstellung „Wahrnehmung“ von Eike Georg Hensch in Erbsen

Ein fast 70 Jahre altes Bild liegt in der Ausstellung „Wahrnehmung“ von Professor Eike Georg Hensch. Es ist das Bild, das er im Alter von zehn Jahren malte – sein erstes Bild. Bis heute sind eine Menge dazu gekommen. Aquarellierte Zeichnungen, reine Aquarelle oder Zeichnungen zeigt Hensch in seiner Ausstellung im Studio Wasserscheune.

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Stimmung einfangen: Aquarell von Eike Georg Hensch.

Quelle: Heller

Erbsen. Malen tue er alles, was ihm Spaß macht. Das sind hauptsächlich Landschaftsmotive – viele Strände, Schiffe und Boote, Häuser, Bäume und Berge. Portraits malt er als pensionierter Architekturprofessor nicht.

Die Orte, die auf Henschs Zeichnungen zu sehen sind, hat Hensch selbst bereist und gesehen –  Rügen oder Marokko sind nur zwei Beispiele. Ein Atelier hat er nicht. Seine Werke zeichnet er „spontan“ – auf der Straße, auf einem Berg oder im Bus.

Dadurch „hat jedes Bild seine eigenen Erinnerungen.“ Hensch fängt den Augenblick ein und spiegelt in seinen Werken die Stimmung der Situation wider. „Man schaue sich in dieser Austellung um und staune über die Fülle eines gelebten Lebens,“ sagt Henschs Freund Harald Jordan.

Beim Malen seiner Aquarelle achtet er stets darauf, „dass der Horizont möglichst tief liegt. So kommt der Himmel schön raus.“  Was Hensch so faszinierend am Malvorgrang findet ist, dass man „durch das Zeichnen erst sieht, was man sieht.“ Man fange an wahrzunehmen und zu verstehen und jedes kleine Detail seines Motivs zu erkennen.

Die Ausstellung ist bis zum Montag, 7. Juli, im Studio Wasserscheune, Alte Dorfstraße 4, sonntags von 15-18 Uhr und nach telefonischer Rücksprache unter Telefon 05506/955599 zu sehen.

Am 7. und 8. Juni, führt Hensch von 11-15 Uhr durch die Ausstellung.

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