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Regional Bund der glücklosen Künstler
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18:10 26.11.2009
Erträgt keine falschen Töne: Cora (Émilie Dequenne, r.) übernimmt das Mikrophon. Quelle: Haut et Court
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Im französischen Film „La vie d‘artiste“ erzählt Regisseur Marc Fitoussi – zur Zeit dreht der 35-Jährige mit Isabelle Huppert – vom Leben dreier Künstler, die sich auf dem Weg zum Erfolg immer wieder verlaufen. Die Produktion ist eine Weiterentwicklung eines seiner Kurzfilme, der von einer erfolglosen Schauspielerin handelt.
Jetzt kommen noch zwei weitere Geschichten hinzu: Sängerin Cora (Émilie Dequenne) träumt von ihrem Namen auf Konzertplakaten. Doch stattdessen verliert sie ihren Job in einer Karaoke-Bar, weil sie das Unvermögen der Laiensänger zu unterbinden versucht. Der dritte im Bunde der glücklosen Künstler ist Lehrer Bertrand (Denis Podalydès). Er leidet unter einer Schreibblockade und will zudem nicht einsehen, dass er keinerlei Talent besitzt.
Steiniger Weg zum Ruhm
Doch dann scheint sich das Blatt zu wenden: Alice soll für ihre erkrankte Freundin auf der Bühne einspringen, Cora erhält das Angebot, für einen berühmten Ex-Chansonnier zu singen, und Bertrand fällt das brillante Manuskript eines seiner Schüler in die Hände.
Jeder Handlungsstrang zeigt eine eigene Geschichte und die drei Hauptdarsteller laufen sich nur kurz über den Weg. Trotzdem wirkt der Film nicht wie Stückwerk, sondern erzählt à la Short Cuts auf sehr amüsante Weise vom steinigen Weg zum Ruhm, enttäuschten Hoffnungen und albernen Eitelkeiten.
In Anwesenheit des Regisseurs läuft der Film im Rahmen des Europäischen Filmfestes im Göttinger Kino Lumière, Geismarlandstraße 19, am Sonnabend, 28. November, um 19 Uhr, in der Originalfassung mit englischen Untertiteln.

Von Corinna Berghahn

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