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Chinesischer Nationalcircus gibt Gastspiel in Göttingen

Akrobatik aus Fernost Chinesischer Nationalcircus gibt Gastspiel in Göttingen

Der „Chinesische Nationalcircus“ will unter dem Titel „Shanghai Nights“ den Zauber Chinas in die Stadthalle bringen. Vorab berichtet der Produzent und künstlerische Leiter Raoul Schoregge von seinen Artisten und dem Zirkus.

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Zirkuschef: Raoul Schoregge.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. In China gelte der Zirkus als Hochkultur, sagt Schoregge, seit 1949 fördere der Staat Akrobaten in staatlichen Schulen mit einer zehnjährigen Ausbildung. Heute gebe es rund 50 Schulen für Akrobaten in China, die sich in die erste Liga einstufen dürften. Hier engagiert Schoregge sein Ensemble.

Schoregge erklärt: „Der chinesische Akrobat macht keinen Handstand, er ist der Handstand.“ Die chinesischen Artisten folgten einer anderen Philosophie als westlich geprägte. Sie arbeiteten im Einklang mit Körper und Geist.

Als ein Glanzlicht der zweieinhalbstündigen Vorstellung nennt Schoregge eine Artistin die auf einem Einrad sitzt, sich mit dem Fuß Tassen auf den Kopf wirft und diese dann dort balanciert. Das Einrad steht dabei auf einem Ball.

Die Produktion, die in einem typischen chinesischen Teehaus spielt, umfasst 25 Artisten im Alter von 16 bis 55 Jahren. Weitere 25 Akteure arbeiten hinter den Kulissen mit.

Von Lisa Gierschner

Das Gastspiel, am Mittwoch, 30. März, in der Stadthalle Göttingen, Albaniplatz 2, beginnt um 20 Uhr.

Karten gibt es unter anderem in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Jüdenstraße 13c in Göttingen und Auf der Spiegelbrücke 11 in Duderstadt.

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Besonders fingerfertiges Spiel: Harald und Johanna Sperlich mit ihren Puppen.

„Varieté Olymp erstrahlt in nie da gewesenem Glanz!“, verspricht Holzkopf Zwetschge, der Conférencier mit dem roten Haarschopf und bunt gestreiftem Anzug, der mit aller Kraft versucht, die Wiedereröffnung des einst so bekannten Zirkus erfolgreich zu gestalten, während sich hinter den Kulissen eine Tragödie um Liebe und Mord anbahnt.

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