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DT: Demokratisches Bewusstsein schärfen

Vor der Bundestagswahl DT: Demokratisches Bewusstsein schärfen

Kurz vor der Bundestagswahl will das Deutsche Theater Göttingen das demokratische Bewusstsein der Zuschauer schärfen: Unter dem Motto „Rechts(D)ruck - Drei Tage Antipopulismus“ sollen „Mein Kampf“, „Der Untertan“ und „Zeit bezeugen - Kindheit in der NS-Zeit“ erneut zur Aufführung kommen.

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„Der Untertan“ soll erneut gezeigt werden.

Quelle: Thomas Müller

Göttingen. Kurz vor der Bundestagswahl am 24. September will das Deutsche Theater Göttingen mit der Wiederholung von Produktionen aus der vergangenen Spielzeit das demokratische Bewusstsein der Zuschauer schärfen. Unter dem Motto „Rechts(D)ruck - Drei Tage Antipopulismus“ kommen vom 8. bis 10. September unter anderem die Stücke „Mein Kampf“ von Georg Tabori, „Der Untertan“ von Heinrich Mann und „Zeit bezeugen - Kindheit in der NS-Zeit“ von Gernot Grünewald zur Aufführung, wie das Theater am Mittwoch ankündigte. Geplant sind zudem eine Podiumsdiskussion über „Politischen Klimawandel“ und die Stadtführung „Göttingen in der NS-Zeit“.

Die Bundestagswahl finde vermutlich in einem politischen Klima statt, „wie es die Republik in ihrem Bestehen noch nicht erlebt hat“, heißt es in der Mitteilung. In Teilen der Wählerschaft hätten Flüchtlingskrise und Globalisierungsfolgen zu einer großen Verunsicherung geführt, die von Populisten für ihre Zwecke ausgenutzt werde. Der gesellschaftliche Diskurs werde immer häufiger durch Polemik ersetzt, anstelle von begründeten Argumenten würden gefühlte Wahrheiten ausgetauscht. Die offene Diskussion, Grundvoraussetzung der Demokratie drohe verloren zu gehen.

Von epd

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