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Diebstähle reizen die fidele Seniorin

Premiere im Deutschen Theater Diebstähle reizen die fidele Seniorin

Beinahe vor 40 Jahren ist „Harold und Maude“ in die Kinos gekommen. Schnell entwickelte sich die Liebesgeschichte zwischen der 79 Jahre alten Maude und dem 18-jährigen Harold zum Kultfilm. Die Bühnenfassung hat am Sonntag, 17. Januar, Premiere im Deutschen Theater (DT) Göttingen. Regie führt Sabrina Glas.

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Probenpause: Dramaturgin Barbara Wendland (links) und Regisseurin Sabrina Glas.

Quelle: Hinzmann

Harold (Gerrit Neuhaus) lebt mit seiner oberflächlichen Mutter sorglos, weil reich, in den Tag hinein. Deren Verkupplungsversuche kontert er mit vorgetäuschten Selbstmorden, die die potenziellen Heiratskandidatinnen vergraulen. Auf Beerdigungen trifft er schließlich Maude (Ingrid Domann), die lebenslustige Autodiebin. Zwischen beiden entwickelt sich eine zarte Liebe – „eine wahre, echte Liebe“, sagt Glas. Ein Belastung durch die große Bekanntheit des Films sieht sie nicht. Dramaturgin Wendland pflichtet ihr bei: „Wir spielen einfach ein Stück.“

Zudem gebe es eine Reihe von Unterschieden zwischen Film- und Bühnenstoff, erklärt Glas. Das Faible für die Autos fremder Menschen spiele in der dramatisierten Fassung keine Rolle, doch Diebstähle reizten die fidele Seniorin auch auf der Bühne. Auch die Rollenliste sei deutlich kleiner. Neben den beiden Protagonisten tauchen nurmehr Mutter, Pfarrer und Psychologe auf – „als Projektion vor Harold“, erläutert Wendland etwas nebulös.

Premiere ist am Sonntag, 17. Januar, um 20 Uhr auf der Kellerbühne des Deutschen Theaters Göttingen, Theaterplatz 11. Kartentelefon: 05 51 / 49 69 11.

pek

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