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Regional Diebstähle reizen die fidele Seniorin
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17:25 12.01.2010
Probenpause: Dramaturgin Barbara Wendland (links) und Regisseurin Sabrina Glas. Quelle: Hinzmann
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Harold (Gerrit Neuhaus) lebt mit seiner oberflächlichen Mutter sorglos, weil reich, in den Tag hinein. Deren Verkupplungsversuche kontert er mit vorgetäuschten Selbstmorden, die die potenziellen Heiratskandidatinnen vergraulen. Auf Beerdigungen trifft er schließlich Maude (Ingrid Domann), die lebenslustige Autodiebin. Zwischen beiden entwickelt sich eine zarte Liebe – „eine wahre, echte Liebe“, sagt Glas. Ein Belastung durch die große Bekanntheit des Films sieht sie nicht. Dramaturgin Wendland pflichtet ihr bei: „Wir spielen einfach ein Stück.“

Zudem gebe es eine Reihe von Unterschieden zwischen Film- und Bühnenstoff, erklärt Glas. Das Faible für die Autos fremder Menschen spiele in der dramatisierten Fassung keine Rolle, doch Diebstähle reizten die fidele Seniorin auch auf der Bühne. Auch die Rollenliste sei deutlich kleiner. Neben den beiden Protagonisten tauchen nurmehr Mutter, Pfarrer und Psychologe auf – „als Projektion vor Harold“, erläutert Wendland etwas nebulös.

Premiere ist am Sonntag, 17. Januar, um 20 Uhr auf der Kellerbühne des Deutschen Theaters Göttingen, Theaterplatz 11. Kartentelefon: 05 51 / 49 69 11.

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