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„Wir sind Juden aus Breslau“

Berliner Dokumentarfilmer „Wir sind Juden aus Breslau“

14 Schicksale von jüdischen Überlebenden des Holocausts aus Breslau verwebt der Kinodokumentarfilm „Wir sind Juden aus Breslau“. Am Mittwoch, 1. November, um 19 Uhr zeigt die Berliner Regisseurin Karin Kaper im Gemeindesaal der Johannis-Kirche, Johanniskirchhof 2, ihr preisgekröntes Werk.

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Anita Lasker-Wallfisch (rechts) mit Teilnehmern des Workshops im Gefaengnishof Wroclaw.

Quelle: Veranstalter

Göttingen. Die Handlung des Films, der im August mit dem Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen ausgezeichnet wurde, beginnt 1933 in Breslau. Erwartungsfroh blicken die jüdischen Protagonisten, darunter Esther Adler, Walter Laqueur und David Toren, in die Zukunft. Hitlers Machtergreifung folgt, und plötzlich verbindet die Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung: Manche müssen ins Exil fliehen, einige überleben das Konzentrationslager Auschwitz. Sie entkommen in alle Himmelsrichtungen und bauen sich in den USA, England, Frankreich, Israel, aber auch in Deutschland ein neues Leben auf.

Der Film setze ein eindringliches Zeichen gegen erstarkende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa, teilt die Deutsch-Polnische Gesellschaft Niedersachsen mit. Er zeige, wohin eine Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führe. Weitere Informationen sind erhältlich unter judenausbreslaufilm.de.

Von Karolin Basten

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