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Regional Dreidimensionale Filme im Cinemaxx
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19:21 18.11.2009
Begeistert vom Raumeindruck: bebrillte Cinemaxx-Besucher beim 3D-Testlauf im Halbdunkel. Quelle: el
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Das hat den Erfindergeist nicht ruhen lassen. Stereofotografie mit zwei Kameralinsen hat es seit Urzeiten gegeben, in den 1950er Jahren lieferten Betrachtungsgeräte namens „Viewmaster“ räumliche (Stand-)Bilder. Und ebenfalls in den 1950er Jahren gab es die ersten räumlichen Schwarzweißfilme, die man mit einer Pappbrille mit je einer roten und grünen Folie betrachtete, das sogenannte anaglyphe Verfahren.

Ruckelfreie Bewegung

Heute sind wir weiter gekommen. Seit wenigen Tagen bietet das Göttinger Cinemaxx eine neue Technik, genannt „Maxximum 3D“. Sie basiert auf einem Digitalprojektor der Firma Sony, der gegenüber dem hochauflösenden Fernsehen (HDTV) eine viermal so große Datenrate liefern kann. Die (unterschiedlichen) Bilder für das rechte und das linke Auge des Zuschauers werden nicht, wie früher, im Wechsel nacheinander, sondern gleichzeitig mit zwei Projektionslinsen gezeigt. Das macht die filmischen Bewegungen ruckelfrei.
Mit unbewehrtem Auge sehen die 3D-Filme unscharf aus. Setzt man aber die beim Einlass mitgelieferte, im Preis inbegriffene Brille auf (sie passt auch problemlos über die eigene Sehhilfe), springt einem der Raum förmlich ins Gesicht. Der Effekt ist verblüffend realistisch. Selbst im computeranimierten Disney-Film „Eine Weihnachtgeschichte“. Kamerafahrten über Londons Dächer machen den Betrachter schier schwindlig.

Der hohe technische Aufwand schlägt sich in Aufschlägen auf den Normalpreis von etwa drei bis fünf Euro nieder. Dafür kann Kino jetzt etwas bieten, was der heimische Fernseher nicht leistet. Die DVD-gebeutelten Filmtheaterbetreiber hoffen, damit wieder ins Geschäft zu kommen.

Das Göttinger Cinemaxx bietet in dieser Woche vier Filme in 3D-Version: „Eine Weihnachtsgeschichte“, „Final Destination“, „G-Force“ und „Oben“.

Von Michael Schäfer

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