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Regional Echo-Preisträger Krichel spielt mit dem GSO in der Stadthalle Göttingen
Nachrichten Kultur Regional Echo-Preisträger Krichel spielt mit dem GSO in der Stadthalle Göttingen
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17:32 26.06.2018
„Eine der vielversprechendsten Stimmen unter den jungen Pianisten“: Alexander Krichel. Quelle: r
Göttingen

Unter dem Titel „Russische Seele“ startet das GSO in die neue Spielzeit – Dirigent des ersten Konzerts des „Zyklus Promenade“ am 31. August ist Eckhart Wycik. Auf dem Programm stehen unter anderem die Ouvertüre zur Oper „Die Zarenbraut“ von Nikolai Rimski-Korsakov, die Ouvertüre über drei russische Themen von Mili Balakirew, das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 von Sergej Prokofjew und der Walzer aus der Oper „Eugen Onegin“ von Pjotr Tschaikowsky.

Wie vertragen sich russische Volkslieder mit den komplexen Strukturen der Kunstmusik? „Bestens, meinte Mili Balakirew und bewies es mit seiner Ouvertüre über drei russische Themen“, heißt es in der Konzertankündigung des GSO im Saisonheft 2018/19. Zwei zwei der Themen seien später in den Bearbeitungen Tschaikowskys (4. Symphonie) und Strawinskys („Petruschka“) noch bekannter geworden.

„Nikolai Rimski-Korsakow tat es seinem Mentor Balakirew nach – sowohl in der folkloristisch getönten Zarenbraut-Ouvertüre als auch in einer eigenen Ouvertüre über russische Themen“, so die GSO-Mitteilung. Für Sergej Prokofjews modernere Tonsprache hätten Volksmusikelemente geringere Bedeutung, „doch im dritten Klavierkonzert dringen sie doch gelegentlich durch – etwa in der Klarinettenmelodie des Beginns oder im Hauptthema des Finales“.

Debüt mit dem Tokyo Symphony Orchstra

Seit Alexander Krichel mit seiner Debüt-CD zum „Nachwuchskünstler des Jahres” beim Echo Klassik 2013 gekürt wurde, habe der deutsche Pianist eine Reihe von der Kritik „mit Begeisterung gefeierter Aufnahmen veröffentlicht“, heißt es in der Mitteilung seiner Agentur; darunter Rachmaninovs Zweites Klavierkonzert mit der Dresdner Philharmonie unter Michael Sanderling und zuletzt „Miroirs“, ein Album mit Solo-Repertoire von Maurice Ravel.

Alexander Krichel könne bereits auf Debüts mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott und dem HR-Sinfonieorchester unter Antonio Méndez, sowie dem Tokyo Symphony Orchestra, Kyoto Symphony Orchestra und dem Orchestra Ensemble Kanazawa verweisen. In der Saison 2016/17 sei er mit Rachmaninovs Klavierkonzert Nummer 2 zu den Bremer Philharmonikern unter Michael Schønwandt zurückgekehrt und wurde bereits wieder eingeladen, die Saision 2018/19 unter Marko Letonja zu eröffnen.

Gefragter Solokünstler

Als gefragter Solokünstler habe Alexander Krichel in der vergangenen Saison sein Debüt im Kleinen Saal der Elbphilharmonie Hamburg sowie Soloabende bei Radio Bremen, in Esch/Luxemburg, Schloss Elmau, Berlin und London gegeben. Als Solokünstler sei er zuletzt unter anderem im Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, Kölner Philharmonie, dem Prinzregententheater München, den Tonhallen in Zürich und Düsseldorf sowie im Wiener Konzerthaus aufgetreten.

Vorverkauf startet

Info: Karten sind ab Montag, 2. Juli, in der Geschäftsstelle des Göttinger Tageblatts, Weender Straße 44, erhältlich

Von Stefan Kirchhoff

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