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Eingereist und ausgeliefert

Deutsches Theater Göttingen Eingereist und ausgeliefert

Mit der Produktion „Ein Blick von der Brücke“ widmet sich das Deutsche Theater (DT) Göttingen dem Thema Migration. Geschrieben hat das Stück Arthur Miller – vor gut 60 Jahren. Regie führt Ingo Berk. Premiere ist am  Freitag, 30. Dezember, um 19.45 Uhr im Großen Haus.

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Arthur Millers „Ein Blick von der Brücke“ wird im Großen Haus des Deutschen Theaters gespielt.        

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Miller (1915-2005) ist in dem New Yorker Stadtteil Brooklyn aufgewachsen. Sein Stück siedelt er nahe der gleichnamigen Brücke über den Hudson River an. Dort lebt Eddie Carbone mit Ehefrau Beatrice und seiner Catherine. Eines Tages tauchen zwei Cousins von Beatrice aus Sizilien auf. Sie sind illegal eingereist, um Geld für ihre hungernden Familien in Italien zu verdienen. Eddie gewährt ihnen Unterschlupf. Als Rodolfo, einer der beiden jungen Männer, sich in Catherine verliebt, geht Eddie dazwischen. Doch sein Einschreiten ist zu vehement. Er ist offenbar eifersüchtig. Er will mit allen Mitteln das junge Paar auseinander zu bringen. Die Liebenden haben keine Chance, sich dagegen zu wehren. Denn Rodolfo hat keine gültigen Papiere.

So kann schon ein kleiner privater Konflikt ausreichen, eine komplette Existenz zu kippen.

Regisseur Berk hat bereits einmal am DT inszeniert. „Das Ende des Regens“ hatte im April 2015 Premiere – und den Intendanten offenbar so überzeugt, dass er Berk auch für das Miller-Stück engagierte. Er erarbeitet die Inszenierung mit den DT-Schauspielern Paul Wenning, Florian Eppinger, Marie Seiser, Gerd Zinck, Gabriel von Berlepsch, Florian Donath und Andrea Strube.

Nach der Premiere sind schon weitere Vorstellungen angesetzt: am 11. und 20. Januar, am 3. und 13. Februar, am 7. und 22. März und am 7. April um 19.45 Uhr. Kartentelefon: 05 51 / 49 69 11.

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