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Erfolgsband „Queensberry“ im Cinemaxx

Plattenvertag in den USA Erfolgsband „Queensberry“ im Cinemaxx

Gerade haben die vier jungen Frauen der Band „Queensberry“ als erste Castingband in Deutschland einen Plattenvertrag in den USA unterschrieben, Mittwochnachmittag waren sie im Göttinger Kino Cinemaxx.

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Immer gut für eine neue Frisur: Leo Bartsch, Sängerin bei der gecasteten Erfolgsband „Queensberry“.

Quelle: Theodoro da Silva

Sie kamen zur Preview des Films „Alvin – Chipmunks 2“, ihres Films. Denn sie haben nicht nur ein Lied auf dem Soundtrack gesungen, sie haben auch die Rollen von drei Zeichentrickfiguren und einer Schauspielerin gesprochen. Im Cinemaxx gaben sie eine Autogrammstunde – und wollten sich unbedingt die Erstvorstellung des Films anschauen. Dazwischen absolvierten sie noch sehr freundlich, vergnügt und professionell das Gespräch mit dem Tageblatt.
„Für mich ist das etwas ganz besonderes“, sagt Sängerin Leo Bartsch. „Heimspiel, Heimspiel“, rufen ihre Bandkolleginnen munter dazwischen. Kein Wunder, sie kommt aus Bernshausen, wo ihre Eltern heute noch wohnen, und hat ihr Abitur auf dem Felix-Klein-Gymnasium in Göttingen geschafft. Ausgesprochen vielbeschäftigt, hat sie heute doch wohl kaum noch Zeit, nach Hause zu kommen? Leo winkt ab: „Ich war gerade erst da, meine Eltern haben Silberhochzeit gefeiert“, sagt sie. Auch Weihnachten wird sie wieder in Göttingen sein und mit ihrer Familie über den Weihnachtsmarkt schlendern.
Im September war das Quartett noch in Los Angeles. „Wir wussten gar nicht, dass wir dort einen Plattenvertrag unterschreiben werden“, erzählt die dunkelhaarige Antonella, „wir waren total geflasht – fasziniert“, korrigiert sie sich flugs. „Das ist eine ganz große internationale Chance.“ Und Leo fügt an: „In den USA ist die Konkurrenz groß, wir müssen gegen Weltstars antreten.“ Müssen sie dafür besonders gewappnet sein? „Man lernt nie aus“, sagt Leo. Die Stimme müsse immer weiter gebildet werden.
Demnächst werden sie also ein Album für den amerikanischen Markt produzieren. Was darauf zu hören sein wird, ist noch nicht endgültig klar. „Wir haben so viel aufgenommen, dass wir uns gar nicht entscheiden können“, sagt Gabby, die Temperamentvolle. „Ihr habt längst noch nicht alles von Queensberry entdeckt“, meint sie: „Macht euch auf was gefasst.“

Für benachteiligte Kinder

Das Programm der Band ist straff organisiert. Am Freitag sind sie mit einer A-cappella-Session live auf Viva zu sehen. Am Wochenende sind sie in Österreich unterwegs – „Wir müssen viel durch Europa jetten“, sagt Leo, „für unsere Fans“. Irgendwo dazwischen besuchen sie noch bei einer Benefiz-Vorstellung des „Chipmunks“-Films in Berlin. Damit unterstützen sie das Projekt „Arche“, dass sich um sozial schwache Kinder bemüht. „Wir setzen uns für benachteiligte Kinder ein“, unterstreicht Gabby nachdrücklich.
Im Film haben die vier offenbar Rollen zugeteilt bekommen, die ihnen entgegen kommen. Leo leiht Jeanette die Stimme. „Sie ist klein, eine Streberin und ist total süß“, sagt sie. „Sie passt gut zu mir, denn sie ist ein bisschen besserwisserisch.“ Leo lacht, ihre Bandkolleginnen stimmen ein. Antonella spricht Brittany, „die Anführerin der Gang, die die anderen unterstützt“. Als „gutgläubig und in jedes Fettnäpfchen tretend“, beschreibt Vicky ihre Figur Eleanor. Gabby ist die einzige, die einen Menschen synchronisiert. Sie spricht für Becca, die den Superstar Alvin klasse findet.

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Von Peter Krüger-Lenz

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