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Familienkonzert mit dem Göttinger Symphonie-Orchester

„Paddington Bärs erstes Konzert“ Familienkonzert mit dem Göttinger Symphonie-Orchester

Schon seit mehr als 50 Jahren erfreuen die Geschichten von Paddington, dem kleinen tollpatschigen Bären aus dem finstersten Peru, Kinder in aller Welt. Eines der vielen lustigen Abenteuer erzählt Herbert Chappell mit seiner Komposition „Paddington Bärs erstes Konzert“ auf musikalische Weise nach.

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Freundlich: Natalie Kundirenko begrüßt Paddington (K. Klaholz).

Quelle: PH

Göttingen. Gemeinsam mit Kerstin Klaholz als Paddington hat das Göttinger Symphonie-Orchester am Sonntagvormittag  für die kleinen und großen Zuhörer im Deutschen Theater gespielt.

Mit seinem blauen Mantel und dem großen Hut betritt der sprechende Bär, den die Familie Brown eines Tages am Bahnhof fand und zu sich nach Hause brachte, die Bühne und begrüßt das Publikum. Bevor das eigentliche Konzert beginnt, gibt es eine kleine Einführung in die Instrumentenkunde, wobei es sich Paddington nicht nehmen lässt, das ein oder andere Instrument selber auszuprobieren.

Während es mit den großen Bärentatzen kaum möglich ist, einen Kontrabass zu zupfen, so ist die Bedienung des Kuckucks, einem von vielen ungewöhnlichen Schlaginstrumenten, einfach. Nachdem auch Dirigent Svetoslav Borisov als letzter auf der Bühne aufgetaucht ist, geht es los.

Paddingtons Thema, eine lebhafte, heitere Melodie mit Swing Anklängen, bildet das Herzstück der Komposition. Leicht und beschwingt spielt das Orchester und der Bär wiegt sich zufrieden lächelnd im Takt der Musik.

Zahlreiche tonmalerische Elemente

Dann beginnt er seine Geschichte zu erzählen: Wie er von Peru mit dem Schiff nach London kam, von seiner Ankunft am Bahnhof und schließlich, wie sein Freund, der Antiquitätenhändler Herr Gruber, ihn mit zu einem Konzert genommen hat. Doch wie man sich denken kann, endete dieses Konzert in einer kleinen Katastrophe.

Während Paddington erzählt, begleiten ihn die Musiker mit leisen Melodien ohne ihn jedoch dabei zu übertönen. Anschließend werden die einzelnen Abschnitte mit zahlreichen tonmalerischen Elementen in kurzen Sätzen nachgespielt.

Das Orchester schafft es mühelos, die Geschichte mit der Musik erlebbar werden zu lassen, ganz gleich ob es die exotischen Vögel und Schlangen aus Peru, tickende Uhren im Antiquitätenladen oder die hektische Menschenmasse am Bahnhof ist.

Die musikalische Vielfalt ist enorm, mancher Satz fordert von den Musikern Spiel in Höchstgeschwindigkeiten. Dies gelingt ihnen punktgenau. Allen im Theater, ganz gleich ob auf der Bühne oder im Publikum, ist der Spaß an der Aufführung anzusehen.

Von Tina Evers

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