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Regional Figurentheatertage Göttingen: Verzicht aufs Alte Rathaus
Nachrichten Kultur Regional Figurentheatertage Göttingen: Verzicht aufs Alte Rathaus
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00:18 27.01.2013
Von Peter Krüger-Lenz
Spektakulär: Familie Flöz mit „Teatro Delusio“. Quelle: Borasci
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Grund waren die Arbeiten beim Einbau des Fahrstuhls in dem denkmalgeschützten Gebäude. Um einer möglichen Terminkollision zu entgehen hat sich Organisatorin Chris Mielke vom Fachdienst Kultur der Stadt schon bei der Planung nach alternativen Spielorten umgesehen. Und sie ist fündig geworden.

Neu dabei sind das Goethe-Institut mit seinem repräsentativen Bau an der Merkelstraße, die Kleinkunstbühne Geismar,  Kerllsgasse, an der Mielke vor allem den „sehr intimen Rahmen“ hervorhebt, und die Evangelisch-reformierte Kirche in der Oberen Karspüle mit ihrem runden Saal.

Weitere Spielorte sind das Apex in der Burgstraße, das Lumière, Geismarlandstraße, das GDA-Wohnstift in der Charlottenburger Straße, das Junge Theater und das Deutsche Theater. In letzterem enden die Figurentheatertage am Sonntag, 24. Februar, mit einem ganz besonderen Gastspiel.

Mielke hat „Familie Flöz“ aus Berlin mit dem Stück „Teatro Delusio“ engagiert, ein Theater, dessen Schauspieler wortlos unter Masken auftreten. Das Ensemble toure weltweit und sei so begehrt, das bereits im Jahr 2010 der Auftrittstermin abgestimmt werden musste, so Mielke. Ganz billig ist das Engagement auch nicht.

Mielke: „Das können wir uns nicht jedes Jahr leisten.“ Für die Vorstellung sind allerdings auch schon eine ganze Reihe von Karten verkauft.

Viele der neun Vorstellungen für Jugendliche und Erwachsene und einige der 12 weiteren für Kinder in den 16 Festivaltagen sind bereits ausverkauft oder gut nachgefragt. Bei den Produktionen für Kinder sind es vor allem Klassiker wie „Lotta zieht um“, „Pettersson und Findus“ oder „Pinocchio“, bei denen es knapp wird mit den Tickets.

Eintrittskarten gibt es beispielsweise noch für die Produktion „Fünfter sein“ des Theaters Christiane Kampwirth, das Mielke unter der Rubrik „Newcomer“ laufen lässt. Das etwas ältere Publikum findet noch Platz bei Klassikern wie „Notre Dame“, gespielt vom Theater con Cuore, „Warten auf Godot“ des Theaters Gingganz und dem etwas schwierigen Stoff „Hannes und Paul“.

Das Seifenblasenfigurentheater präsentiert die Geschichte um zwei Schüler in der Zeit des Nationalsozialismus, die ihre Homosexualität entdecken.

Karten für die Vorstellung im Deutschen Theater gibt es unter Telefon 05 51 / 49 69 11, im Jungen Theater unter 05 51 / 49 50 15. Alle weiteren Tickets: Tourist Information im Alten Rathaus, Markt 9.

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