Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Florian Lenz ist „Caligula“ von Albert Camus

Premiere Florian Lenz ist „Caligula“ von Albert Camus

Er ist die letzte Premiere der Spielzeit 2008/09 im Jungen Theater: „Caligula“ vom Albert Camus. Die Titelrolle spielt Florian Lenz, Regie führt Alexander Krebs. 

Voriger Artikel
Aktuell, intellektuell: Endlose Spirale der Gewalt
Nächster Artikel
Bilder von Dorsten Klauke in der Galerie Wasserscheune in Erbsen

Regisseur mit Hauptdarsteller: Alexander Krebs (links) und Florian Lenz.

Quelle: Mischke

Für Regisseur Alexander Krebs ist es „das Königsstück der Spielzeit“ im Jungen Theater (JT) Göttingen, das dem Jahresmotto entspricht. Den Visionären hat sich das JT gewidmet, vor allen denen, die mit fliegenden Fahnen untergehen. Camus’ Caligula passt genau in dieses Thema. 

Der Kaiser ist junger Hoffnungsträger des römischen Reiches. Doch nah dem Tod seiner Schwester zweifelt er an der Welt. Es ist die Sterblichkeit, die ihn umtreibt. „Die Menschen sterben und sind deswegen nicht glücklich“, zitiert Krebs den Kernsatz des Stückes. Das will Caligula nicht hinnehmen, „er erhebt sich selber zum Schicksal“, meint der Regisseur.

Florian Lenz, frisch im Ensemble des JT angekommen, spielt Caligula. „Er ist ein Energiespieler“, meint Krebs, „der sich deswegen sehr dafür eignet.“ Lenz spiele sehr körperlich und könne deswegen die lange Entwicklungsstrecke bewältigen, die Caligula zwischen seinem 25 und 29. Lebensjahr zurücklegt. Als Regisseur habe er „noch keine Rolle geprobt, die so schwierig ist“.

Premiere von Camus’ „Caligula“ ist am Sonnabend, 25. April, um 20 Uhr im Jungen Theater Göttingen, Hospitalstraße 6. Kartentelefon: 0551/ 495015.

                                                                                                             Von Peter Krüger-Lenz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
NDR2-Soundcheck: Statements von der Open City Stage am Sonntag