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Fotografien von Axel Küstner bei „Arte novum“

Ausstellung Fotografien von Axel Küstner bei „Arte novum“

Seit 1978 dokumentiert der in Bad Gandersheim lebende Fotograf Axel Küstner die Bluesszene in ländlichen Gegenden der Vereinigten Staaten. Allein zwischen 1990 und 2005 unternahm er 24 Reisen in den Süden der USA, um sich mit Musikern zu treffen, mit ihnen zu reisen und zu leben. Rund 33    000 Aufnahmen sind in den 31 Jahren entstanden. Eine kleine Auswahl davon stellt Küstner, der in den 1980 Jahren für ein Göttinger Stadtmagazin fotografierte, derzeit in der Göttinger Galerie „Arte novum“, Kurze Geismarstraße 34, vor. Der Titel der Schau: „Images of the Deep South“.

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Cooles Cap: Musiker, fotografiert von Küstner.

Quelle: Küstner

Er ist ihnen nahe gekommen. Küstner steht zwischen zwei knorrigen Alten. Die Arme haben sie sich gegenseitig um die Schultern gelegt. Dass es sich um Musiker handeln muss, lässt sich beim Blick auf das T-Shirt des rechten Mannes erahnen: Es ziert eine E-Gitarre. Schlohweiß ist sein widerspenstiges Haar.

Ein anderes Bild zeigt Farbige, die sich auf einer typischen Südstaatenveranda aufhalten. Der Großvater spielt akustische Gitarre, der Nachwuchs schaut ihm andächtig dabei zu. In einem drittes Bild sitzt im Vordergrund ein Gitarrist, der stolz für die Kamera posiert. Der Schirm seines Basecap ragt cool zur Seite. Staubig ist das Land hier, doch die Gitarre glänzt. Neben den Musiker-Porträts sind Ansichten der ländlichen Regionen von Alabama, Mississippi und Louisiana sowie Stadtansichten von New Orleans in der Ausstellung zu sehen. Sechs großformatige Arbeiten präsentiert Küstner, dazu 30 mittelformatige Bilder.

Bis 28. November montags von 15 bis 18.30 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 14 und 15 bis 18.30 Uhr, sonnabends von 10 bis 16 Uhr, sonntags von 15 bis 17 Uhr.

Von Peter Krüger-Lenz

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