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Fröhlich beschwingt

Weihnachtskonzert des Knabenchors Fröhlich beschwingt

Weihnachten ist das Fest der Vorbereitungen: während sich die einen Gedanken um Geschenke, Festmahle und weihnachtlichen Glanz machen, widmen sich die anderen der musikalischen Vorbereitung und Ausschmückung. So auch der Göttinger Knabenchor, der mit seinem traditionellen Weihnachtskonzert in der Marienkirche ein großes Publikum auf das bevorstehende Fest einstimmte.

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Stimmen in ihrem Konzert auf Weihnachten ein: Göttinger Knabenchor.

Quelle: Heller

Den inneren Rahmen der Konzertes bildeten Franz Herzogs Rezitative zur Weihnachtsgeschichte, die Michael Krause geschickt durch kontemplativere Werke von Mendelssohn, Praetorius, Schütz, Wolters, Aguiar, Duruflé, Mauersberger und Saint-Saëns erweiterte. Bei guter Textverständlichkeit und überwiegend reiner Intonation zeigten die Choristen ein erstaunliches Einfühlungsvermögen in die textliche Gestaltung der Kompositionen sowie eine beachtliche dynamische Varianz. Vor allem die eher schlichteren Sätze wie „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Freu Dich Erd und Sternenzelt“ wurden mit den hellen Sopranstimmen und dem sicheren warmen Fundament der Männerstimmen zu einem wunderschönen Klangerlebnis.

Rhythmische Finesse

In den geringer besetzten Stücken für Knaben- beziehungsweise Männerchor zeigte sich noch einmal mehr die stimmliche Sicherheit der Sänger und Homogenität der einzelnen Stimmen. Dass ihnen auch rhythmische Finessen keine Schwierigkeiten bereiten, stellten die Choristen beispielsweise in der älteren Musik in Heinrich Schützs „Meine Seele erhebt den Herren“ sowie in der zeitgenössischen Musik in Ernani Aguias „Salmo 150“ unter Beweis. Immer wieder durften einzelne Sänger auch solistisch hervortreten, was jüngere wie ältere souverän meisterten. Eine klangvolle und sichere Begleitung lieferten den Sängern Lucile Chaubard (Cello), Maria Soltesz (Kontrabass) und Arwed Henking (Orgel). Herzogs fröhlich beschwingte Klänge von „Freu Dich Erd und Sternenzelt“ begleiteten das Publikum in die adventliche Nacht.

Von Claudia Oelze

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