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Gewalt unter Schülern im Zeltlager

"Jugend ohne Gott" Gewalt unter Schülern im Zeltlager

Es geht um einen Lehrer, der an seine Schüler nicht mehr heran kommt und um Schüler, die nachplappern, was ihnen die Medien vorgeben. Sie sind gewaltbereit ohne Anlass, eine empathielose Generation. Was nach 2009 und Aktualität klingt, hat der österreichisch-ungarische Schriftsteller Ödön von Horvath tatsächlich bereits 1937 geschrieben. „Jugend ohne Gott“ heißt das Werk, eine Bühnenfassung, die Regisseur Alexander Krebs mit seinem Team erarbeitet hat, feiert am Sonnabend, 7. November, um 20 Uhr Premiere im Jungen Theater (JT) Göttingen.

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Der Pädagoge unterrichtet gleichgeschalteter Nazis. Das jedoch wird im JT ausgeblendet. Die Schüler spielen „Ego Shooter“, schießen also virtuell um sich. Während einer Klassenfahrt kommt es zum Eklat. Der Lehrer liest heimlich das Tagebuch eines seiner Zöglinge. Der verdächtigt seinen Zeltnachbarn des Vertrauensbruchs. Dann ist der Junge tot, ermordet. Der Tagebuchschreiber gesteht die Tat, obwohl er sie nicht begangen hat. Erst das Geständnis des Lehrers, heimlich die Aufzeichnungen gelesen zu haben, bringt die Wahrheit ans Licht. „Ich urteile nicht“, sagt Krebs über seine Herangehensweise, „stelle Phänomene in den Raum“.

Von Peter Krüger-Lenz

„Jugend ohne Gott“ hat am Sonnabend, 7. November, um 20 Uhr Premiere im Jungen Theater Göttingen, Hospitalstraße 6. Kartentelefon: 05    51   / 49    50    15.

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