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Regional Bestechender Vintage-Sound
Nachrichten Kultur Regional Bestechender Vintage-Sound
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14:10 14.04.2017
Quelle: Linnhoff
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Göttingen

Als Support dürfen Cloud 6 um den Sänger, Pianisten und Harp-Spieler Kim Shastri den Abend eröffnen. Gemeinsam mit Florian Pertsch, E-Gitarre, Nico Bauckholt an E- und Kontrabass und Tobias Binder an den Drums präsentiert die Band ihre brandaktuelle EP „Annett“ mit ausschließlich eigenen Kompositionen. Mit diesen wildern sie herrlich im Blues, Swing und Rock´n Roll und heizen das Publikum so richtig auf für den Auftritt von B.B. & The Blues Shacks.

Diese spielen seit über 27 Jahren authentischen Blues im Stile ihrer renommierten amerikanischen Vorbilder. Dazu schöpfen sie ihr Repertoire aus den Untiefen des Chicago- Louisiana- oder Delta-Blues der 40er und 50er Jahre.

Mit ihrer Mischung aus Rhythm & Blues, Rock´n Roll und Soul haben Sie sich eine Fangemeinde rund um den Globus erspielt. Frontmann, Sänger und Blues-Harp-Spieler Michael Arlt und sein Bruder Andreas Arlt, Gründer und Gitarrist der Band, werden dabei kongenial unterstützt von Fabian Fritz an Klavier und Orgel. Dazu liefern Henning Hauerken an Kontra- und E-Bass und Schlagzeuger Andre Werkmeister den feinen Groove.

Ihr „Lieblingsblueser“, der kürzlich verstorbene B.B. King, steht Pate für ihren fulminanten Start. Aus den Sümpfen Louisianas stammt Slim Harpo. In dessen „That´s why I love you“ lässt Michael Arlt gleich mal eines seiner atemberaubenden Blues-Harp-Soli von der Leine. Dazu legt der Rest der Band einen schön shuffleligen Rhythmus zu wunderbaren Orgelschüben. Auf einen knalligen Bluesrocker lassen sie einen waschechten Blues, wiederum von B.B. King, folgen. Und der Oma zu Ehren gibt es mit Solomon Burkes „Cry to me“ auch eine mit Inbrunst gesungene Soulhymne.

Die Band lässt dem Publikum kaum Zeit zum Durchatmen. Absolute Weltklasse, was Andreas Arlt immer wieder auf der E-Gitarre abliefert. Mitreißendes Tastenwerk zu einem stampfenden Boogie-Woogie geht über in einen Swing von Rufus Thomas. Nach Albert King vervollständigt Freddie Kings „Aloha“ die King-Familie.

Das Exil ist längst zum heißen Dancefloor geworden als Michael Arlt, allein auf der Bühne stehend, noch mal zu einem fesselnden Blues-Harp-Solo ausholt. Keine Frage, diese Band hat den Blues, vom Publikum immer wieder lautstark beklatscht. Ein emotionaler Abend in bestechendem Vintage-Sound.

Von Jörg Linnhoff

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