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Sprachspieler und Vorlesekünstler

Harry-Rowohlt-Abend beim Literaturherbst Sprachspieler und Vorlesekünstler

Unter dem Motto „…aber dennoch hat sich Harry ganz prächtig amüsiert!“ steht ein Rowohlt-Abend beim Literaturherbst. Frank Schulz, Hans Zippert, Thomas Gsella, Susanne Fischer und Gerhard Henschel feiern den Humoristen und Sprachspieler am Sonntag, 22. Oktober, um 21 Uhr im Deutschen Theater.

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Harry Rowohlt bei einer Lesung im Jungen Theater.

Quelle: Alciro Theodoro Da Silva

Göttingen. Rowohlt war einer der größten Sprachspieler, Humoristen und Vorlesekünstler. Das Team um den Autor Frank Schulz, die Journalistin und Autorin Susanne Fischer und den Autor Gerhard Henschel bekommt für den Abend Zuwachs. Neu mit dabei: Hans Zippert, von 1990-95 Chefredakteur der Satirezeitschrift Titanic, freier Journalist für die FAZ, Süddeutsche Zeitung und DIE ZEIT, sowie Thomas Gsella, bis 2008 Chefredakteur der Titanic und Autor unter anderem für die FAZ, taz und die Frankfurter Rundschau. Ehrengast der Veranstaltung ist die Witwe Harry Rowohlts.

Rowohlt lebte als Autor, Übersetzer, Vortragskünstler und Gelegenheits-Schauspieler der „Lindenstraße“ in Hamburg-Eppendorf, wo er am 15. Juni 2015 starb. Er hat weit über 100 Bücher aus dem Englischen ins Deutsche übertragen, darunter A.A. Milnes Pu der Bär und Frank McCourts Bestseller Die Asche meiner Mutter und ist mit zahlreichen Preisen bedacht worden, darunter 2001 der Satirepreis „Göttinger Elch“. Der Harry Rowohlt-Abend schließt nun die von der Stadt Göttingen initiierte Reihe „Spötterdämmerung“ ab, die den Sommer über mit Gästen wie Axel Hacke und Stefanie Sargnagel Georg-Christoph Lichtenberg gefeiert hat.

Von Christiane Böhm

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