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Regional Göttinger Symphonie-Orchester will Eigenkapital aufstocken
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17:30 06.12.2018
Das Göttinger Symphonie-Orchester mit seinem Chefdirigenten Nicholas Milton. Quelle: el
Göttingen

Mit zehn Prozent ist der Landkreis Göttingen an der Göttinger Symphonie-Orchester GmbH (GSO) beteiligt. Die Stadt Göttingen hält 30 Prozent der Geschäftsanteile, auf den Förderverein des GSO entfallen 60 Prozent. Problematisch sei die Kapitalausstattung des GSO, meint die Kreisverwaltung. Als Dauerverlustbetrieb wie vergleichbare Einrichtungen auch sei das Orchester auf Zuschüsse angewiesen.

In der Saison 2016/17 war das GSO in wirtschaftliche Schieflage geraten. Die Geschäftsführung hatte sich daraufhin um eine Verbesserung der der Finanzsituation bemüht, Drittmittel eingeworben, Personal in der Verwaltung abgebaut, freie Planstellen im Orchester erstmal nur mit Aushilfen besetzt und anderes.

Wirtschaftliche Schwankungen

Mit dem Jahresabschluss 2017/18 verzeichnet die Gesellschaft einen Gewinnvortrag von gut 49000 Euro. Das gebe ihr die Möglichkeit, wirtschaftliche Schwankungen besser auszugleichen.

Ein großes Problem sei das geringe Eigenkapital der Gesellschaft, erläuterte Geschäftsführer Klaus Hoffmann, das lediglich 30000 Euro betrage. Bei einem Minus von 12500 Euro bedeute das bereits eine Überschuldung, was eine Insolvenz nach sich zöge. Daher solle der Ausschuss einer Erhöhung befürworten.

Stolze Bewohner

Einhellig zeigten sich die Ausschussmitglieder mit der Arbeit der GSO-Geschäftsführung und der Qualität des Orchesters zufrieden. Der Ausschussvorsitzende Wolfgang Meyer (SPD) erklärte, die Bewohner in Stadt und Landkreis seine sehr stolz auf ihr Orchester. Das Gremium stimmte schließlich einstimmig der Erhöhung um 30000 Euro zu.

Von Peter Krüger-Lenz

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