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Regional Hafen, Sünden und Gestaltungsfragen
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21:31 27.11.2009
Faszination Hafen: Werke von Bartosz Szymanski. Quelle: Mischke
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Den stärksten Eindruck machen die Werke von Maria Kubit. In einer Serie mit dem Titel „Maßlose Sünden“ stellt sie Gegensatzpaare nebeneinander: Narzismus und Fanatismus, Bulimie und Anorexie, Armut und Überfluss. Krankheiten und menschliche Schicksale haben sich in die Sündenreihe zwar eingeschlichen, aber die Künstlerin zeigt immerhin guten Willen, sich mit Gesellschaft auseinanderzusetzen. Grell farbig hat sie die Leinwände grundiert, die Figuren darauf flächig und ohne Duktus zu zeigen gestaltet.

Hafenszenen hat Bartosz Szymanski gemalt; kein Wunder, er arbeitete vor seinem Studium in einer Werft. In stumpfer Farbigkeit zeigt er Kräne, Ladestationen, ein Schiff im Bau. Menschen tauchen in diesen Industrieanlagen nur spärlich am unteren Bildrand auf. In Anlehnung an den Kubismus zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts zerlegt er Wirklichkeit, suprematistisch dominiert Technik.

Auf klassische Gestaltungsfragen hat sich Marta Gayczak konzentriert. Sie setzt Struktur gegen Fläche, Geometrie gegen Organik, Senkrechte gegen Waagerechte. Die Malerin findet tragfähige Lösungen, innovativ ist sie dabei nicht.

Bis 31. Januar in der Zentralmensa, Platz der Göttinger Sieben in Göttingen.

Von Peter Krüger-Lenz

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