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Heidi Köpps Überraschung

Vorweihnachtlich Heidi Köpps Überraschung

Mehr 300 Zuhörer waren gekommen, der Saal im Alten Rathaus komplett besetzt: Heidi Köpp hat am Sonnabend zweieinhalb Stunden ihr Programm „Christmas surprise!“ präsentiert und damit die vorweihnachtliche Stimmung vom Weihnachtsmarkt vor der Tür direkt in den Konzertsaal hinein geholt.

Ein Weihnachtskonzert voller Überraschungen, eben „Christmas surprise!“, war angekündigt und dieses Motto zog sich auch durch den Abend: das Repertoire reichte von Klassik bis Pop, von deutschen Weihnachtsliedern bis „Have yourself a merry little christmas“ und war vor allem durch die unterschiedlich arrangierte Begleitung des Gesangs abwechslungsreich. Für die klassischen Momente hatte Köpp die Pianistin Helma Götz an ihrer Seite: etwa bei dem Brautlied „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ oder bei „Yes, Sir!“ aus dem Film „Der blaue Engel“, bei dem die Sängerin dann auch stilecht im Frack und Chapeau claque auftrat. Meist wurde sie am Klavier aber von Christoph Labitzke begleitet. Sowohl bei den Popsongs „Nine Million Bicycles“ von Katie Melua und „Every little thing she does is magic“ von Sting, als auch bei „Stille Nacht“ zeigte Labitzke sein Improvisationstalent.

Gitarre und Trommel

Ein Glanzlicht des Abends erklang, als Heidi Köpp, begleitet vom Streichorchester der Evangelischen Studierendengemeinde (Sieben Frauen mit Geigen, Bratschen und Cello), das aus dem Film „Titanic“ bekannte Lied „My heart will go on“ von Celine Dion sang.

Selbst begleitete sich Köpp bei ihren selbst geschriebenen Chansons auf der Gitarre und bei der deutschen Version vom Weihnachtslied „Little drummer boy“ auf der Trommel.

Trotz weihnachtlich dekorierter Bühne und „Christmas surprise!“ wollte der Funke nur langsam aufs Publikum überspringen. Mitklatschen oder mitschnippen mochten trotz mehrmaliger Aufforderung anfangs nur wenige. Doch der gelungene Abend war wie angekündigt ein weihnachtliches Überraschungskonzert, bei „Stille Nacht“ sang das Publikum dann teilweise sogar andächtig mit, und zum Schluss gab es stehend Beifall.

Von Indra Hesse

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