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Holzschnitte von Heiner Bauschert in der Göttinger Torhaus-Galerie

Ausstellung Holzschnitte von Heiner Bauschert in der Göttinger Torhaus-Galerie

Die Torhaus-Galerie am Stadtfriedhof präsentiert von Freitag, 24. Mai, bis Freitag, 7. Juli, rund 40 Holzschnitte des süddeutschen Holzschnittkünstlers Heiner Bauschert.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Ausstellung „Heiner Bauschert – Holzschneider“ zeigt anhand der unterschiedlichen Holzschnitte aus den 60er, 70er und 80er Jahren die künstlerische Entwicklung Heiner Bauscherts. Die Holzschnitte stammen aus der Göttinger Privatsammlung „Kollektion Bauschert“  und sind freitags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

Zur Eröffnung am 24. Mai ab 17.00 Uhr gibt es eine Einführung in das Werk des Künstlers Ein Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung in den folgenden Wochen.

Oberstaatsanwalt Wilfried Ahrens liest am Sonntag, 9. Juni, aus „Stilistische Gräberstätten – Justitias heitere Seite“ und Wolfgang Bittner trägt am 23. Juni Passagen aus „Als ich nach Göttingen kam…“ vor.

Die Lesungen beginnen jeweils um 16 Uhr. Zum Abschluss der Ausstellung am Freitag, 7. Juli, zeigt die Torhaus-Galerie ab 16 Uhr ein filmisches Portrait über Heiner Bauschert.

pdg

Zur Person: Heiner Bauschert

Der im Jahr 1986 verstorbene Bauschert studierte von 1947 bis 1950 an der Akademie der bildenden Künste Karlsruhe. Nach seiner Studienzeit widmete er sich dem Holzschnitt und schuf im Laufe seines Lebens gut 500 Exemplare dieser Kunstwerke.

Er wurde zu einem Könner des Weglassens und Vereinfachens, der sensibel kalkulierten Verhältnisse von Formen und Farben.

Während seine Holzschnitte der frühen Jahre mehr grafisch wirkten und auf linearer Dynamik beruhten, wurden seine späteren Werke immer malerischer und flächiger. Schließlich drang ein weiterer Aspekt immer stärker in den Vordergrund: das Holz selber mit seiner Struktur.

Bauscherts Bilder wurden daher immer reduzierter, ohne dass sie sich von klar erkennbaren Gegenständen gelöst hätten.

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