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Regional Horst-Janssen-Museum zeigt aktuelle deutsche Graphic Novels
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13:15 03.02.2018
Horst-Janssen-Museum in Oldenburg Quelle: Dpa
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Oldenburg

Das Medium habe in den USA mit dem Pionier Will Eisner (1917-2005) seine Anfänge genommen. Längst habe sich aber auch in Deutschland eine Szene etabliert. Die Schau ist bis zum 6. Mai geöffnet.

Das Museum präsentiert Originale von 13 zeitgenössischen national und international tätigen Comic-Künstlern. Im Vordergrund der Ausstellung stünden die Vorgeschichten der Originalzeichnungen und Bücher. Die Besucher könnten erleben, wie individuell die Künstlerinnen und Künstler an ihre Projekte herangehen, wie verschiedenartig ihre Gestaltungsmittel, ihre Erzählweisen und technischen Verfahren sind.

Vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart

Thematisch setzen sich die Werke unter anderem auseinander mit dem Tod der sieben Kinder des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, mit dem spektakulären Kriminalfall des Serienmörders Fritz Haarmann in Hannover oder mit dem Schicksal syrischer Flüchtlinge auseinander.

Die Schau ist Teil eines Kooperationsprojektes zwischen dem Horst-Janssen-Museum, dem Stadtmuseum Oldenburg und dem Edith-Russ-Haus. Alle drei Häuser präsentieren in diesem Jahr Schwerpunktausstellungen zum Comic. Das Stadtmuseum bietet Besuchern vom 3. Februar bis zum 2. April Einblicke in „Die Geschichte des Comics“, das Edith-Russ-Haus widmet sich unter dem Titel „Unwanted Stories“ bis zum 2. April Animationen, grafischen Reportagen und Computerspielen.

Von lnb

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