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Regional Ilse Schofield eröffnet Galerie in der Göttinger Innenstadt
Nachrichten Kultur Regional Ilse Schofield eröffnet Galerie in der Göttinger Innenstadt
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00:18 20.05.2013
Austausch über Kunst und Kultur: Ilse Schofield im Gespräch. Quelle: Heller
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Göttingen

Anlass dafür gab zunächst Henri Matisse, der zu einem Treffen bei Gertrude Stein, zu dem auch Picasso kam, den Kopf eines im 19. Jahrhundert gefertigten Vili der Bakongo aus dem Kongo mitbrachte.

Die Begegnung mit den traditionellen afrikanischen Masken hat in den Folgejahren zu vielen Auseinandersetzungen mit der „fremden“ und damals gar als „primitiv“ oder ursprünglich gesehenen Formensprache geführt.

Wird auch heute ein ganz anderer Blick auf ethnische Objekte geworfen, so treffen sie sich doch in der Ästhetik der Form und in ihren jeweiligen Widersprüchlichkeiten oft gut mit Gegenwartskunst.

15 Masken und andere Arbeiten ethnischer Gruppen

Mit diesem Kontrast arbeitet auch die neu in der Göttinger Innenstadt eröffnete Galerie „Schofields – Intercontinental Arts and Crafts“.

Ilse Schofield stellt in den restaurierten Räumen in der Langen-Geismar-Straße 15 Masken und andere Arbeiten ethnischer Gruppen im Kontrast zu aktueller Kunst aus.

So findet sich unweit von Baule-Heiratsmasken von der Elfenbeinküste ein Gemälde Georg Hoppenstedts. Im hinteren Bereich, neben freigelegtem Tuffstein, finden sich Marionettenspielermasken neben Arbeiten zum Gesicht.

Exponate in Zukunft im Internet

„Es war eine ganz spontane Idee, diese Galerie zu eröffnen“, sagt Schofield, die in kürzester Zeit alte Fang-Masken dort aufhängte, wo noch eben Kabel aus der Decke baumelten.„Mein Konzept ist  sehr offen, ich bin nicht gebunden, sondern experimentiere  mit dem, was sich hier ergibt.“

Sie wünscht sich zwischen den Regalen mit Exponaten aus dem afrikanischen, asiatischen und amerikanischen Raum sowie Gemälden, Bronzen, Skulpturen und Plastiken aus dem Göttinger Land einen regen Austausch über Kunst und Kultur.

Der Untertitel der Galerie „Intercontinental Arts and Crafts“, bezieht sich dabei nicht nur auf die internationalen Ausstellungsobjekte, sondern auch darauf, dass die Exponate in Zukunft im Internet zu erwerben sein werden.

Von Tina Lüers

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